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Screenshot/Zitat aus Livestream

Orangemorange lernt es einfach nicht, will jetzt WM in Katar 2022 bewerben


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Der Livestreamer Orangemorange, der schon lĂ€nger in der Kritik steht und in den letzten Monaten immer wieder negativ aufgefallen war aufgrund seiner GlĂŒcksspielstreams und Casino-Werbung, die zuletzt jedoch in einigen Punkten auf Twitch verboten wurde, hat jetzt wohl seinen nĂ€chsten Coup gelandet. Worum geht es diesmal?

Dass Orangemorange, zusammen mit seinem Freund Scurrows, aufgrund von GlĂŒcksspieldeals kontrovers ist, ist wohl keine Neuheit. Nachdem viele Teile des GlĂŒcksspiels nun verboten sind, sollte es eigentlich weit schwieriger werden, derartiges zu streamen, auch wenn es weiterhin Ausnahmen gibt. Und genau diese nutzen die Livestreamer auf Twitch inzwischen prompt aus. Es ist eine Art Spiel mit der Provokation fĂŒr Reichweite.

Orangemorange will Fußballwetten bewerben und so auf die WM 2022 nach Katar kommen

Dass die WM in Katar von vielen kritisch gesehen wird, dĂŒrfte wohl ebenfalls keine Neuheit sein – Grund sind unter anderem die problematischen UmstĂ€nde, in denen die Stadien dort gebaut worden sind. Orangemorange will jetzt aber mit Fußballwetten-Anbietern zusammenarbeiten, dann auf verschiedene Teams zweitausend Euro setzen und anschließend live beim Spiel dabei sein, inklusive Hinflug – das alles unter einer Art “Placement” fĂŒr den Anbieter.


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Er selbst rechtfertigt sich auch damit, dass er “jetzt wo er [seine] Seele komplett verkauft hat”, ja machen könne, was er wolle und es entsprechend nicht mehr relevant wĂ€re – gleichzeitig stellt er die Werbung fĂŒr Sportwetten aber auch als unproblematisch hin, aber so, dass man es ihm dann wieder negativ auslegen wĂŒrde, nur, weil er es ist.

Orangemorange Katar WM 2022, Fußballwetten, Quelle

Mit seinen Aussagen und Aktionen dĂŒrfte Orangemorange mittlerweile wohl zu den umstrittensten und am meisten kontroversen, deutschen Streamern der Plattform Twitch geworden sein. Er scheint dabei vor allem auch daran interessiert zu sein, fĂŒr sich den besten Deal herauszuschlagen und weniger, ob das am Ende wirklich fĂŒr sein Image sinnvoll ist.

Denn dieses dĂŒrfte wohl schon seit einigen Monaten immens darunter leiden, was er auf der Plattform tut. Und nicht nur dort, schließlich gab es erst vor wenigen Wochen einen Vorfall auf der Gamescom, bei dem er in eine Auseinandersetzung mit Tanzverbot geriet, bei dem sich aber zugegeben alle Beteiligten blamierten. Ob Orangemorange jedoch noch die Kurve bekommt und in Zukunft vielleicht doch wieder auf den nicht ganz so problematischen Weg zurĂŒckfindet, bleibt wohl erst einmal fraglich.


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