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Ausschnitt/Zitat aus Video, Quelle: offen un' ehrlich

Ist der Anzeigenhauptmeister der neue Drachenlord?


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Wohin er auch kommt, ist er ein Phänomen und meist läuft auch gleich die Kamera mit. Der Anzeigenhauptmeister hält Deutschland seit nun mehreren Wochen in Atem, doch beliebt ist er bei vielen nicht unbedingt. Weil er 4.000 Falschparker pro Jahr anzeigt, zieht er auch viel Hass auf sich.

Vor kurzer Zeit hat sich deshalb bereits seine Mutter in den Medien zu Wort gemeldet, doch auch seitdem hält er als Phänomen an. Auch, weil er direkt nachlegte und behauptete, seine Mutter würde absichtlich lügen in ihrer Äußerung. Nicht nur deshalb spekulieren viele, dass jemand ganz anderes hinter ihm stecken könnte.

Könnte aus dem Anzeigenhauptmeister der neue Drachenlord werden?

Viele Nutzer schreiben zuletzt auch häufig: “Aus dem Fall Drachenlord wurde nichts gelernt”. Tatsächlich lassen sich einige Parallelen zwischen den beiden Fällen ziehen. Seit Jahren diskutiert man immerhin darüber, inwiefern Rainer Winkler es verdient hat, dass man ihm in dieser Art nachstellt. Die “Haider” wiederum rechtfertigen sich durch die Taten des Drachenlords, der selbst schon diverse Mal aufgefallen ist – ein Teufelskreis, der in einer Provokation nach der nächsten resultierte.


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Eine ähnliche Entwicklung könnte es natürlich auch beim Anzeigenhauptmeister geben, den man ebenfalls pikant erkennt und der genauso auf Deutschlandtour ist, nur aus ganz anderen Gründen.

Wieso man den Anzeigenhauptmeister nicht hassen sollte

Doch Hass ist kein guter Bote. Meist sorgt er nur dafür, dass Dinge noch schlimmer werden und wirklich viel Konstruktives trägt er ebenfalls nicht bei. Die Angst ist nicht ganz unberechtigt, dass der Anzeigenhauptmeister nun ein ähnliches Schicksal erleidet – aber am Ende unterscheiden sich die Fälle dann doch.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass der Anzeigenhauptmeister zwar ein Meme bleibt in Deutschland, irgendwann aber wieder an Relevanz verliert. Bisher gibt es zwar erboste Autofahrer, aber keine Community dahinter, die ihn in dieser Weise verfolgt, wie es beim Drachenlord der Fall ist.


Mit seiner Kooperation zusammen mit Stefan Raab bewies er zudem, dass er durchaus Humor mitbringt und sich selbstironisch betrachten kann. Möglicherweise steckt hinter der ganzen Aktion am Ende dann doch mehr – und dann wäre eine Causa Drachenlord eher unwahrscheinlich. Zu hoffen bleibt auch, dass man sich in der Fan- und Nicht-Fangemeinde zusammenreißt und die Sache nicht ernster nimmt, als sie ist.

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