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  • Auf Wiedersehen, 2019!

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    Das Jahr 2019 neigt sich, oh Wunder, dem Ende und da fragt sich natürlich, was hat das Jahr gebracht und was wird uns 2020 noch bringen. Allerdings gibt es jetzt kein Zurück mehr und das neue Jahrzehnt kommt angerollt und wird in genau 24 Stunden nach Veröffentlichung dieses Beitrags angekommen sein. Das letzte Jahrzehnt liegt hinter uns danach und die Frage ist, wie können wir darauf zurückschauen?

    Ich denke, es war für jeden genug Abwechslung dabei. Schließlich sind 10 Jahre eine sehr lange Zeit und vor 10 Jahren lief bei vielen vermutlich noch nicht sonderlich viel. Jetzt stehen wir am Ausgang dieser Jahre und der eine hat sie länger wahrgenommen, am Anderen sind sie vorbei geflogen, als wäre es nichts. Gerade das Jahr 2019 ist aber in meinen Augen schnell vorbei gewesen, der Rest hatte eine angemessene Zeit. Auch wenn ich noch gut an 2015 zurückdenken kann, liegt auch das bald 5 Jahre zurück. Das ist die Hälfte des Jahrzehnts, das muss man sich auch erstmal vorstellen.

    2019 hat auch für jeden eine andere Bedeutung und wird von jedem anders gesehen. Genau das ist doch das Spannende daran, das Jahr war für jeden gleich in Tagen, Wochen und Monaten, aber niemand hat es gleich aufgenommen und niemand wird gleich darüber denken. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen mitgenommen und das ist auch gut so. Diese Erfahrungen beeinflussen das Jahr 2020 jedoch immer noch maßlos. Was 2019 doof gelaufen ist, wird auch im nächsten Jahrzehnt so weiter gehen. Und hier finde ich, passiert ein Fehler. Wir alle tun gerade so, als ob wir mit etwas abschließen würden, nämlich mit dem Jahrzehnt. Aber das Jahrzehnt ist dann nur eine Zahl und die Erfahrungen gehören nicht dazu?

    Im Jahrzehnt steckt einmal die Zahl und auf der anderen Seite steckt darin noch eine Geschichte, die bei jedem individuell ist. Entsprechend sollten wir auch darunter einen Schlussstrich ziehen, bzw. unter die Sachen, die nicht so gelaufen sind, wie wir das wollten. Man soll nicht an Altem festhalten, sondern sich auch in neue Abenteuer trauen, tut ihr das? Lasst ihr euch aktiv auf Neues ein? Das fängt schon bei Kleinigkeiten wie bei dem Design von YouTube, Twitter oder WhatsApp an. Viele beschweren sich über Änderungen, aber ohne sie kann unsere Welt doch faktisch gar nicht existieren. Deshalb sollte der erste Punkt immer sein, sich vorzunehmen, dass sich auch etwas ändern kann. Das ist essenziell und sehr wichtig für jede Art von Leben. Also regt euch nicht zu sehr über Veränderungen auf, sondern geht gesund auf diese zu und schaut es euch erstmal an, bevor ich euren Unmut bekannt gebt.

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    Das Internet lebt von Kritik oder negativen Meinungen oder Negativ-Schlagzeilen. Seid ihr dagegen imun oder macht ihr dabei mit? Teilt ihr mehr Negatives oder mehr Positives? Schaut euch mal eure Chats, Tweets und Posts an, was habt ihr mehr geteilt? Reflektiert. Könntet ihr das besser machen? Könntet ihr das ändern im nächsten Jahrzehnt? Das sind Kleinigkeiten, die euch herunterziehen können, positive Schlagzeilen gibt es wenig, aber dafür sind sie umso schöner und zaubern euch eher ein Lächeln aufs Gesicht als der letzte Tod von einem bekannten Star oder einem Anschlag oder etwas in der Art. Das heißt nicht, dass ihr euch mit sowas nicht auseinander setzen sollt, es heißt lediglich, dass ihr euch nicht nur mit sowas auseinander setzen sollt. Denn das ist sehr ungesund und ist wirklich nur unnötiger Ballast ohne Gegengewicht.

    Vorsätze sind grundsätzlich sehr fraglich und werden oft gebrochen. Reflektion allerdings kann nie schaden. Deshalb habe ich jetzt noch mehr Fragestellungen zusammengestellt, die ihr euch stellen könnt, wenn ihr sowas nicht sowieso schon macht:

    • Was hast du dieses Jahr und im vergangenen Jahr alles gemacht? Und was hat dich weiter gebracht?
    • Was ist dir alles gelungen und haben dich diese Erfolge erfreut?
    • Was hast du Neues kennen gelernt und wie hat sich das auf dein Leben oder deine Lebensweise ausgewirkt?
    • Was hast du gemacht, was dich negativ beeinflusst hat und was du lieber vermieden hättest? Was davon war trotzdem nötig?
    • Was bereust du in diesem Jahrzehnt davon?
    • Welche Person hat dich in letzter Zeit positiv beeinflusst? Hast du ihr dafür gedankt?
    • Welche Pläne, die du dir explizit vorgenommen hast, hast du umsetzen können?
    • Welche Pläne konntest du nicht umsetzen? Bereust du davon etwas?
    • Wie geht es dir momentan? Und wie ging es dir allgemein in diesem Jahr und / oder in diesem Jahrzehnt?
    • Hast du dir Pläne für die nächsten Jahre / das nächste Jahr gemacht? Sind diese wirklich realisierbar oder einfach Wunschträume, die du nicht wahr machen wirst?
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    Natürlich mag es mehr Fragestellungen geben, jedoch ist das hier auch keine Zeitschrift für die Zukunft oder sonst etwas, jedoch dachte ich, dass man diesem Thema hier auch mal Platz einräumen könnte. Denn viele machen sich Vorsätze, die absolut unrealistisch sind und über die sie dann nur noch unglücklicher werden, weil sie sich Ziele stecken, die nicht umsetzbar sind. Man sollte besser über das vergangene Jahr reflektieren als sich unmögliche Vorsätze zu machen. Man sollte besser an seiner Einstellung arbeiten als an etwas Anderem.

    Wir sehen uns dann im Jahr 2020 mit dem Release unserer Version 2.0, denn wir starten mit Veränderung ins neue Jahrzehnt und hoffentlich einer Leistungsverbesserung.

    Bastbra

    Seriöser als die Existenz von Bielefeld, Sarkasmusgottheit und Gelegenheitskritiker

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    peruash

    Guten Rutsch!

    Mountainbike

    War ein geiles Jahr! 2019 wird mir immer gut in Erinnerung bleiben!

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    Bastbra

    Seriöser als die Existenz von Bielefeld, Sarkasmusgottheit und Gelegenheitskritiker

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