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Ausschnitt/Zitat aus Serie

Warum ihr unbedingt „Sie nannten ihn Wander“ schauen solltet! – Essay


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Heutzutage gibt es eine große Auswahl an Filmen und Serien, während man früher noch stark an das gebunden war, was im DVD-Schrank stand oder im Fernsehen lief, reicht heute ein Abonnement bei einem Streaming-Anbieter, um aus einem riesigen Katalog von Inhalten wählen zu können.

Doch bei so viel Auswahl bleibt nur eine Frage: Was schaue ich mir an? Deshalb möchten wir euch die Animationsserie „Sie nannten ihn Wander“ (Wander Over Yonder) vorstellen und warum sie etwas für euch sein könnte, erfahrt ihr hier. Schaut gerne auch regelmäßig in unsere Cartoon-Rubrik herein.

Um was geht es in „Sie nannten ihn Wander“? – Die Handlung

Doch bevor wir uns der Frage widmen, warum die Serie so empfehlenswert ist, hier noch einmal eine Zusammenfassung der Serie: „Sie nannten ihn Wander“ ist eine zwei Staffeln lange Animationsserie aus dem Hause Disney, die 2013 veröffentlicht und 2016 abgesetzt wurde. Sie wurde in den USA auf dem Sender Disney XD ausgestrahlt und war, auch deshalb, nicht sehr erfolgreich.


Warum ihr unbedingt „Sie nannten ihn Wander“ schauen solltet! - Essay 13
Screenshot/Zitat aus Serie “Wander Over Yonder”

Sie stammt aus der Feder von Craig McCracken, bekannt für die Originalserie „Powerpuff Girls“ Serie, die zu den größten Franchises des Senders Cartoon Network zählt und auch eine Neuauflage kriegen wird.

Aber worum geht es in der Serie? Kurz gesagt dreht sich die Serie um den reisenden Wander, der von Planet zu Planet reist, um Gutes zu tun. Begleitet wird er dabei von seiner besten Freundin Slyvia, die von seinen Plänen meist wenig begeistert ist, aber ein großes Herz für Wander hat.

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Aber natürlich läuft nicht alles nach Plan und die beiden bekommen es immer wieder mit dem bösen Lord Haders zu tun, der einen riesigen Hass auf Wander hegt.


Aber Wander merkt das nicht und will einfach nur mit ihm befreundet sein. Natürlich gibt es in der Serie noch viele andere Bösewichte, aber Lord Hader ist wohl der bekannteste von allen.

Was macht “Sie nannten ihn Wander” so besonders?

Da stellt sich natürlich die berechtigte Frage: Was macht diese Serie im Vergleich zu anderen so besonders? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Im Gegensatz zu vielen anderen Serien geht diese Zeichentrickserie in Ton und Bild einen ganz anderen Weg. Statt viel Action, viel Hintergrundgeschichte oder gar viele Charaktere gibt es hier eher eine entspannte Reise-Stimmung.

Das Theme/Intro für „Sie nannten ihn Wander“ auf Deutsch, Quelle: YouTube

Damit ist „Sie nannten ihn Wander“ eine Serie, die man sich gut anschauen kann, um sich zu entspannen oder gute Laune zu bekommen. Es ist auf jeden Fall eine Serie, bei der man nicht jede Folge sehen muss und einfach mal reinspringen kann. Natürlich ist es empfehlenswert, sich die erste Episode anzuschauen, aber mit den anderen kann man auch nichts falsch machen.


Die Charaktere von Sie nannten ihn Wander

Ebenso hat man hier Charaktere, die einem auf den ersten Blick wirklich sympathisch herüberkommen. Natürlich hat das alles auch seine Schwächen und kann ab einem gewissen Punkt in der Folge etwas zu viel des Guten werden, aber das hat fast immer auch etwas mit der Handlung der Folge zu tun.

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Und natürlich mag es auf den ersten Blick sehr offensichtlich sein, dass eine gute Serie sympathische Charaktere haben sollte, aber es ist definitiv nicht so offensichtlich, wie man auf den ersten Blick denken könnte.

Zum Beispiel hat eine Serie wie „Bojack Horseman“ viele Charaktere, die mit einigen ihrer Handlungen eher die Grauzone überschreiten, aber trotzdem ist es eine außergewöhnlich gute und beliebte Serie. Bei Wander over Yonder, wie die Serie im englischen Original heißt, erfährt man jedoch noch einmal ganz andere Charaktere. Wer die Serie schaut, versteht, was damit gemeint ist.


Fazit

Heutzutage ist es bei vielen Serien üblich, eine große, ausufernde Geschichte zu erzählen, sei es in Form von aufeinander aufbauenden Episoden oder eben deutlichen Verbindungen zwischen den Episoden, die dann in etwas Großes münden. Und auch wenn solche Serien definitiv großartige Geschichten erzählen können, sind andere, wie Sie nannten ihn Wander manchmal eine gute Abwechslung zum epischen Serienformat.

Warum ihr unbedingt „Sie nannten ihn Wander“ schauen solltet! - Essay 14
Screenshot/Zitat aus Serie

Selten gibt es heute noch Serien, die nicht auf etwas Gigantisches hinarbeiten und auch wenn die Serie natürlich wichtige Ereignisse in sich hat, die aufeinander aufbauen, ist es eben eine Serie, die einfach unterhalten und gute Laune verbreiten will, und zwar in fast jeder Folge. Und damit, glaube ich, erreicht die Serie wirklich genau ihr Ziel und ist nicht mehr, als sie sein will, aber auch nicht weniger.

Natürlich ist es am Ende des Tages Geschmackssache, ob eine solche Serie wirklich etwas für einen ist. Aber ich finde, man sollte sich solche Werke auf jeden Fall anschauen, vielleicht verbessert es einem am Ende sogar mal einen schlechten Tag, denn Wander macht definitiv eins – nämlich Laune.


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Daniel

Schreibt hier vor allem über Popkultur, Dinge aus der Filmbranche und hat bei Marvel, DC und Co. nach wie vor den Durchblick. Experte für Filme und Serien, aber auch interessiert an Memes über ebendiese.

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