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teenage mutant ninja turtles
Ausschnitt/Zitat aus Trailer

Paramount Animation will sich vor allem auf Nickelodeon-Marken konzentrieren

„Wir werden nicht mehr neue, teure Original-Animationsfilme herausbringen und beten, dass Leute sie anschauen werden“, sagt Paramount Pictures CEO Brian Robbins im Variety-Interview.


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In einem Interview mit Variety hat der CEO von Paramount Picture, Brian Robbins, vor kurzem darüber gesprochen, dass die Animationssparte des Unternehmens vor großen Veränderungen steht.

Was es damit auf sich hat und welche Gründe zu dieser Entscheidung geführt haben, erklären wir hier.

Keine originalen Ideen und Filme mehr: Paramount setzt nun auf Marken

Das bedeutet für Paramount Animation, dass es keine weiteren eigenen Ideen für die große Leinwand geben wird, so Robbins. Zwar wird es noch zwei neue Originalideen aus dem Hause Paramount geben, aber beide dieser Animationsfilme sollen auf Netflix oder auch Paramount Plus erscheinen. Neues im Kino auszuprobieren, sei ihnen aber zu gefährlich. Mehr dazu später.


Stattdessen konzentriere man sich nun auf die großen Marken, die man entweder durch Nickelodeon oder durch Paramount an sich besitze. So soll mit „Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutant Mayhem“ schon bald der nächste große Film des Studios in die Kinos kommen.

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Trailer zum neuen Teenage Mutant Ninja Turtles Film; Quelle. YouTube

Es sind bereits eine Fortsetzung des Films, Spin-off-Filme für den eigenen Streaming-Anbieter und eine Serie, die in dieser Welt spielt, geplant. Aber auch die Schlümpfe, Transformers, SpongeBob Schwammkopf und Avatar – Herr der Elemente gehören zu den großen Marken, die in naher Zukunft für das Kino animiert werden könnten.

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Es ist auch davon auszugehen, dass bei Erfolg weitere Marken folgen werden, aber auch weitere Fortsetzungen oder Spin-offs zu den bereits genannten. Immerhin ist bei SpongeBob inzwischen der vierte Kinofilm geplant und bei Avatar werden es zumindest nach derzeitigem Stand mindestens drei Kinofilme sein.


Warum sich Paramount Animation nun auf die großen IPs fokussiert

Aber die Frage ist mehr als berechtigt, warum diese Entscheidung so plötzlich kam. Nun, so abrupt wie es auf den ersten Blick scheint, ist Robbins Entscheidung nicht, denn wenn man sich die Einspielergebnisse von Filmen wie „Willkommen im Wunder Park“ anschaut, dann merkt man: Die Einspielergebnisse waren ein kompletter Reinfall.

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Denn von den Zahlen, die Pixar oder Disney mit ihren Animationsfilmen an den Kinokassen oft einfahren, ist Paramount Animation weit entfernt. Und doch hat man sich in den letzten zehn Jahren seit der Gründung des Studios immer wieder an neuen Ideen versucht, die eventuell sogar zu Franchises hätten, werden konnten. So war es auch der Fall bei Filmen wie z. B. Wunder Park, das eigentlich eine Nickelodeon-Serie werden sollte, aber aufgrund des Misserfolgs bei Kritikern und Publikum nie zustande kam.

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Wirkliche Erfolge konnte das Studio bisher nicht verbuchen, aber wie bereits erwähnt, kommt diesen Monat „Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutant Mayhem“ in die Kinos, der derzeit als erfolgreichster Film des Genres gehandelt wird. Kein Wunder also, dass man, zumindest wenn man nach Robbins geht, sein Geld lieber in bekannte und sichere Marken investiert. Alles andere war bisher nicht von besonders viel Erfolg gekrönt.


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Eine mögliche Prognose für den Kinostart von Mutant Mayhem; Quelle: Twitter (jetzt X)

Ob diese Strategie wirklich aufgeht, bleibt abzuwarten, schließlich muss man bedenken, dass die immer gleichen fünf Marken das Publikum auf Dauer ermüden könnten. Man darf also gespannt sein, ob diese Strategie Erfolg verbucht oder nicht – und inwiefern es irgendwann dann vielleicht doch wieder erfrischende Konzepte fürs Kino geben wird.

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Daniel

Schreibt hier vor allem über Popkultur, Dinge aus der Filmbranche und hat bei Marvel, DC und Co. nach wie vor den Durchblick.

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