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Hat Twitch Angst vor Abwanderung? Streamer sollen mehr Geld bekommen


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Zukünftig soll es für Twitch-Streamer mehr Geld geben. Betroffen sind davon nicht nur die großen Streamer, die zukünftig einen weitaus größeren Teil der Abonnenteneinnahmen behalten dürfen, sondern auch kleine Streamer, die dadurch ein wenig mehr verdienen könnten.

Generell ist es gerade für kleinere Streamer schwierig, sich seine Präsenz auf der Plattform aufzubauen. Seit Jahren beschweren sich deshalb immer wieder Streamer, kaum Möglichkeiten zum Wachsen oder Empfohlen werden zu bekommen. Sogar CEO Daniel Clancy gab an, die beste Möglichkeit für Wachstum seien Kooperationen – also das Auftreten in Livestreams von größeren Streamern.

Mehr Geld für Twitch-Streamer: Das ändert sich jetzt

Ein großer Kritikpunkt war auch, dass Twitch verhältnismäßig viel der Einnahmen behält. Gerade große Twitch-Partner mit einem Umsatz von über 100.000 US-Dollar im Jahr wurden unter dieser Grenze mit 70/30-Aufteilung verrechnet, darüber jedoch mit 50/50. In Zukunft soll es diese Grenze jedoch nicht mehr geben.


Und auch kleine bis mittelgroße Streamer profitieren von besseren Finanzen. Aus dem Twitch Partner Plus-Programm wird das Twitch Plus-Programm. Früher konnten Partner so eine bessere Aufteilung erreichen, bald soll es für alle möglich sein. Wer dann 100 Plus-Punkte erreicht, also 100 Abonnenten im Tier 1-Sub, bekommt eine 60/40-Aufteilung, ab 300 Plus-Punkten sogar eine 70/30-Aufteilung. Dann behält Twitch zwar immer noch einiges ein, jedoch nicht mehr die Hälfte.

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Twitch kämpft mit Problemen, die Vormachtstellung ist bedroht

Der Grund für diese Änderungen ist es wohl, wie viele vermuten, die Plattform wieder attraktiver zu machen und das gerade für bereits bekannte Streamer. Diese hatten sich in den letzten Monaten immer wieder kritisch über Twitch geäußert und erwogen, die Plattform zu wechseln. Schon im letzten Jahr waren mehrfach auch in Deutschland Aussagen zu neuen Plattformen getroffen worden, die bis dato jedoch nicht herausgekommen sind.

So oder so ist jedoch klar, dass gerade international Kick zu einer immer größeren Bedrohung geworden ist. Während man in der Vergangenheit Konkurrenz wie Mixer am Ende doch überleben konnte, scheint sich dieses Blatt langsam gedreht zu haben. Immer mehr ist man darauf angewiesen, sich wieder den Streamern zu nähern, um sie noch auf der Plattform halten zu können.


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Bastian

Gründer und Autor. Experte für Memes, Internetkultur mit Stars und Social Media, dabei aber auch interessiert an Kino, Filmkultur & Animationsfilmen und anderem. Manchmal sarkastisch, kreativ und Gelegenheitskritiker.

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