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Screenshot/Zitat aus Alchemy Garden

Alchemy Garden: Das ruhige Indie-Spiel im Test


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Alchemy Garden – das ist der 2019 erschienene Indie-Titel der Entwickler von MadSushi Games, den es nun auch auf der Konsole, z. B. der Nintendo Switch gibt. Mit ihrem ersten Titel ist ihnen ein farbenfrohes, gemütlich Gelegenheitsspiel gelungen. Als Besitzer einen kleinen Alchemie Ladens kann man in Alchemy Garden, Tränke brauen, Pflanzen anbauen, mit Dorfbewohnern handeln und die vielfältige Welt erkunden! Aber von Anfang.

Man beginnt seine Reise im eigenen Alchemie Laden. Dieser liegt in einem kleinen Stück Natur, umgeben von Bäumen, Wiesen und Sträuchern. Beim Erkunden der umliegenden Wiesen findet man die ersten Kräuter und Pflanzen. Etwa 50 Kräuter und Pflanzen kann im Laufe des Spiels sammeln, um daraus Tränke oder Ähnliches zu machen.

Worum es in Alchemy Garden geht

Auch das kleine Dorf, in der Nähe des Alchemie Ladens bietet uns eine Menge an verschiedenen Dingen zum Erforschen und Entdecken. Neue Werkzeuge, neue Saaten, eine neue Frisur oder neue Kleidung verleiten uns direkt zu Beginn eine Menge Geld in besagtem Dorf zu lassen und dort die Welt ein bisschen auf den Kopf zu stellen.


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Screenshot/Zitat aus Alchemy Garden

Ebenfalls befindet sich im Spiel ein Sumpf mit magischen Pflanzen, Pilzen und einem Hexenhaus, welchen man als Bezug für seinen neuen Laden für eine ordentliche Menge Geld kaufen kann. Das letzte Biom ist eine Höhle mit Wasserfall. In der Höhle selbst findet man viele verschiedene Erze zum Abbauen, die ebenfalls nützlich sein können.

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Nach einer langen Erkundungstour fängt allerdings irgendwann der Ernst des Lebens an. Unsere Haupteinnahmequelle ist und bleibt unser Laden. Durch eine kleine Glocke öffnen wir unseren kleinen Laden und die ersten Kunden fangen an sich darin umzusehen.

Wenn sie das gewünschte nicht auf dem Ladentisch finden, fragen sie beim Inhaber persönlich nach. Dann ist es an uns, den richtigen Trank zu brauen oder die Zutaten dafür zu finden.


Aber was macht man in Alchemy Garden überhaupt? Braucht es einen Guide?

Die Trankbrau-Mechanik ist in diesem Spiel sehr repetitiv. Drei Zutaten werden gemahlen und als Paste im Kessel zum fertigen Trank gebraut. Danach kann man Trank entweder verkaufen oder muss erst mit dem Käufer einen Preis aushandeln.

Wenn man mal keine Lust auf den eigenen Laden hat, kann man einem der vielen Dorfbewohner bei einer ihrer Aufgaben helfen. Am Schwarzen Brett im Dorf hängen oft Aufgaben, die uns mit reichlich Gold belohnen und entsprechend noch einmal besser entlohnt werden.

Mit dem ersten Geld, was man erarbeitet hat, kann man dann im Dorf eine Menge an verschiedenen Dingen bei den Händlern kaufen. Werkzeuge wie Harken und eine Gießkanne kann man benutzen, um sich sein eigenes Feld im Garten neben dem Laden anzulegen. Eine neue Tapete oder ein neuer Boden bringt einen ganz neuen Look in unser Geschäft und auch der Kleidung- und Friseurladen trägt zur Individualisierung des eigenen Spiels bei.


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Das Fazit zum Spiel – Kurz-Kritik/Review

Neben all diesen großartigen Dingen muss man auch ein paar Schattenseiten von Alchemy Garden beleuchten. Das Spiel startet sehr schleppend und gibt dem Spieler wenig Hilfestellung, wie man denn überhaupt anfangen kann. Man braucht mehrere Tage, um die Kräuter für einen Heiltrank zu sammeln, um den Laden das erste Mal aufmachen zu können.

Mit dem Geld lässt sich das Spielgeschehen zwar dann wieder beschleunigen, allerdings heißt das für den Spieler, dass man viele repetitive Arbeit leisten muss, um weiterzukommen. Entsprechend eignet es sich eher für ruhige Spieler ohne Action-Bedürfnis.

Als Spieler von großen und namhaften Titeln musste ich mich erst mit Alchemy Garden zurechtfinden. Die Grafik eines solchen Indie-Games ist nichts für jedermann und einige Mechaniken sind sehr einfach gehalten. Allerdings kann das Spiel als kleiner Zeitvertreib nebenbei einem den Tag durchaus ein wenig besser machen und für einige Stunden Unterhaltung sorgen.


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Simon

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