Wenn Geld das Hauptziel ist… – falsche Grundgedanken

Da heute bis jetzt nichts speziell wichtiges da ist… außer Artikel 17 aka Artikel 13, habe ich heute mal etwas Spezielleres dabei. Heute geht es auf gut Deutsch darum, wie man nicht am Anfang seiner YouTube „Karriere“ denken sollte. Das hier ist quasi Episode eins. Übrigens: Wenn ihr irgendwann mal Podcasts statt normalen Beiträgen haben wollt oder sogar mitmachen würdet, dann meldet euch gerne mal in den Kommentaren.

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Viele, leider ahnungslose Menschen fangen mit YouTube an, weil sie a.) berühmt und/oder b.) reich werden wollen. Ja, man kann „reich“ (muss jeder selbst definieren) werden durch YouTube, aber das schaffen nichtmal 0,1 %. Und wenn man so an die Sache rangeht, dann schafft man es erst recht nicht. Wenn man wirklich viele Klicks generieren will, dann dauert das. Solange will eigentlich niemand für das große Geld warten müssen. Und wenn man dann mal ein paar Abonennten hat, dann haben diese auch Anforderungen.

Einfacher geht es auf Instagram, wo man schnell mal ein paar hundert Abos machen kann (Abo-gegen-Abo ist aber auch hier eine ganz schlechte Idee, bei YT noch schlimmer). Bei Instagram gehts dann aber auch eher um Abos als um Geld, das ist nämlich viel schwieriger dort als bei YouTube. Deswegen empfehle ich allen Aufmerksamkeits-Fanatikern dringend Instagram, das ist erstmal einfacher und geht auch schneller. Jetzt aber weiter mit dem eigentlichen Thema.

Um auf YouTube Geld zu bekommen muss man verschiedene Vorrausetzungen erfüllen. Die gab es damals, dann längere Zeit nicht und jetzt seit ein paar Jahren wieder. Man muss 1.000 Abos haben, über 100.000 Aufrufe insgesamt und eine bestimmte Watchtime (4.000 Minuten). Ist das erfüllt, ist es… noch immer nicht so weit. Erst musst du ein AdSense-Konto eröffnen, dieses muss bestätigt werden, mit deinem Kanal verknüpft werden und dann musst du noch ein paar Sachen einstellen. Wenn das alles fertig ist und du 18 bist oder es über einen Account deiner Eltern machst, dann kannst du endlich Geld verdienen mit deinen Videos. Das große Geld fließt dann aber immer noch nicht. Und du willst ja viel Geld verdienen. (Funkelnde Sternis…)

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Man geht in etwa davon aus, dass 1.000 Klicks ein Euro sind. Ja, das ist solide und eine gute Schätzung. Das kann auch mehr, kann aber auch weniger sein. Aber pauschal ist das so korrekt. Zu viel Werbung ist nicht schlau, zu wenig auch nicht. Am Anfang, in der Mitte und am Ende ist wohl am besten. Ggf. die Mitte einfach rauslassen. Wichtig ist, dass du deine Video nicht auf 10 Minuten streckst, um mehr Werbung zu schalten, sonst hast du einen Schritt übersprungen. Spaß. Wenn du unter 10 Minuten bist, dann feiern dich deine Fans, wenn du darüber bist, dann… ja… egal, machen wir weiter. Merke dir einfach, dass das nicht so gut ankommt, es sei denn du kannst diese Kritik und die Kommentare vertragen.

So geht das jedenfalls mit dem Geld. Bis du aber erstmal 1.000 Abos, 100.000 Aufrufe und die Watchtime hast, kann das dauern. Monate, Jahre oder sogar noch mehr. Regelmäßige Videos können dir helfen, dass es schneller geht. Umso besser deine Videos sind, umso schneller geht es. Generell ist zu sagen, dass unter 10 Minuten lange Videos oftmals besser gerankt werden (total bescheuert, aber Manche haben keine allzu lange Aufmerksamkeitsspanne). Und ja, irgendwann bekommst du dann auch Geld. Wichtig ist es dann, seinen Content nicht wegen den Moneten umzustellen, sonst ist es unter Umständen schnell wieder vorbei. Und dein nächstes Ziel sind natürlich direkt ohne Zwischenstopps die eine Million. Nicht. Das nächste Ziel sollte maximal die 2k sein, sonst nimmst du dir schon etwas zu viel vor.

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Die Hauptsache sollte aber immer noch der Spaß sein, der das Ganze macht. Wenn es nur ums Geld geht, dann hat das einfach keinen Zweck.  Niemand will jemanden schauen, der keinen Spaß an seinen Videos hat, billigste Qualität bringt und dem es nur ums Geld geht. Und wenn man dann erstmal dran ist und man schaltet nur Werbung, dann ist das einfach nicht der Sinn der Sache. Und Aufmerksamkeit als Ziel ist auch nicht besonders erstrebenswert. Und wenn man mit YouTube anfängt, sollte man sich erstmal gar keine Sorgen ums Geld machen.

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