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marvin wildhage berlin schattenwelt
Ausschnitt/Zitat aus Video

“Das zerstört die Seele eines Menschen”: Marvin Wildhage im Rotlichtmilieu in Berlin


Zuletzt konnte man den YouTuber und Journalisten Marvin Wildhage öfters bei meist eher komischen oder teilweise auch harmlosen Recherchen sehen, wie er Influencer und ihre Werbekampagnen mit seinem Produkt Hydrohype entlarvte oder sich einen Doktortitel erschlich. Nun zeigte er in einer neuen Recherche, dass er allerdings auch anders kann.

Denn in seinem neuesten Video zeigte er, was in Berlin grausame Realität ist in Bezirken wie um die Kurfürstenstraße herum. Im Rotlichtmilieu interviewte er einige Prostituierte und sprach mit einem Sozialarbeiter. Dabei fiel auf, wie jung viele der Sexarbeiter sind.

Marvin Wildhage taucht ins Berliner Rotlichtmilieu ab: Darunter befinden sich auch Minderjährige

Bei seiner Recherche konnte er mit mehreren Frauen sprechen, die wohl schon teilweise mit 15 Jahren als Prostituierte gearbeitet haben sollen. Er dokumentiert in seinem Video damit, was man von Berlin selten sieht und hört und was er – als Berliner – selbst noch nicht gehört hat: Wie auch am helllichten Tag junge Frauen an der Straße stehen und darauf warten, dass ein Freier sie mitnimmt. Viele der Frauen scheinen unter falschen Versprechen nach Deutschland gelockt worden zu sein, wie sich im Gespräch mit einer der unkenntlich gemachten Personen herausstellt.


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Auch Drogenkonsum scheint im Milieu große Rolle zu spielen, da diese oft von den Sexarbeiterinnen eingenommen werden. Ein Bild, das Marvin Wildhage selbst als “sehr traurig” wahrnimmt. Im gleichen Alter sei er noch zur Schule gegangen und es wäre “heile Welt” gewesen – eine Welt, die die jungen Frauen auf der Straße so nicht erleben.

Marvin Wildhage in schockierender Recherche, Quelle: YouTube

Dabei fand er auch heraus, dass es kaum Kontrollen gibt, die zum Beispiel schauen, dass in den “angemieteten” Räumlichkeiten keine minderjährigen Personen ein und aus gehen. Auf eine Anfrage bezüglich dieser Problematik mit Bitte um Stellungnahme erhielt er jedoch keine Antwort. Wie es scheint, wird auch in der Politik mehr weggeschaut als sich um die Thematik gekümmert.

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