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Ist die Nutzung von Autoclicker Cheating? 7

Ist die Nutzung von Autoclicker Cheating?

Autoclicker ist ein einfaches Tool, um die eigene Klickrate ins Unendliche zu steigern. So ist es möglich, viel schneller und öfter zu klicken als es menschlich überhaupt möglich wäre. Aber ist es auch okay, Autoclicker zu nutzen und wo ist es sogar verboten und könnte zu Sperrungen des eigenen Accounts führen?

Erst einmal: Autoclicker ist ein Programm, das dafür sorgt, dass man per Aktivierung mit einem Command auf einmal beliebig oft und schnell den Mausklick ausführen kann. Man kann dabei einstellen, ob Links- oder Rechtsklick, wie oft und sogar, ob es ein Doppelklick sein soll. Wie genau man das Programm sicher installiert, haben wir hier erklärt.

Wo ist Autoclicker erlaubt, bzw. in Ordnung?

Grundsätzlich ist Autoclicker eigentlich fast nie direkt erwünscht, da die Funktion ansonsten direkt ins Programm oder das jeweilige Videospiel eingebaut wäre. Es gibt aber durchaus Spiele, in denen es ohne Autoclicker schnell langweilig oder sogar ermüdend wird, weil man einfach nur klicken muss und dies auf Langzeit weder für die eigenen Finger, noch für die Konzentration, erbauend ist.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Spiel „Cookie Clicker“, bei dem es darum geht, mittels Mausklick Cookies zu backen und durch diese neuen Eigenschaften zu kaufen. In der Anfangszeit reicht es dabei selbst zu klicken, da man sehr schnell Upgrades erhalten kann, doch nach einiger Zeit muss man sehr lang klicken, damit man ein wirklich nützliches Upgrade erhalten kann. Dann kommt Autoclicker ins Spiel und erleichtert den Vorgang – wie man das macht, haben wir übrigens hier erklärt.

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Autoclicker in Minecraft: Ist das erlaubt?

Bei anderen Videospielen wird es jedoch recht schnell schwieriger. Klar, bei Spielen, die das Klicken sowieso beschränken, zum Beispiel, weil es einen Cooldown gibt, braucht es Autoclicker in der Regel nicht, aber wenn man zum Beispiel Blöcke in Minecraft bauen möchte, kann es schon nützlich sein – aber ist das dann in Ordnung?

Hierfür muss man erst einmal klären, in welchem Umfeld der Autoclicker dann genutzt werden soll. Handelt es sich um den Singleplayer in einer eigenen Welt? Dann mag es vielleicht einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Buildern geben, trotzdem kann man dadurch Zeit sparen, ohne anderen zu schaden. In diesem Fall wäre Autoclicker also fair.

autoclicker
So sieht das Autoclicker Interface aus

Autoclicker in SkyWars, BedWars und anderen Multiplayer-Modi von Minecraft

Anders sieht es allerdings aus, sobald man sich im Multiplayer befindet – das Spiel ist hierbei eigentlich egal. Es hat einen Sinn, dass Autoclicker nicht in zum Beispiel Minecraft integriert ist, bzw. das allein sorgt schon dafür, dass nur ein kleiner Prozentsatz das Programm Autoclicker überhaupt besitzt – setzt man es dann ein, dass es zum Beispiel schneller Blöcke baut, öfter Hits landen kann, wird es sehr schnell unfair für andere Spieler. Man schadet anderen also.

Dazu kommt dann, dass man sich recht schnell auch selbst schadet. Denn die meisten Multiplayer-Spiele erkennen Cheats und bannen etwaige Spieler dann direkt permanent, wenn so etwas auffällt. Baut jemand zum Beispiel sehr unrealistisch schnell, gibt es dafür extra Code, der die Spieler ohne weiteres vom Server wirft – dafür braucht es weder eine Meldung, noch einen Mitarbeiter, der es noch einmal kontrolliert.

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Natürlich gibt es auch Spieler, die sich schlauer anstellen und es nicht übertreiben, diese spielen aber trotzdem weitaus unfairer und sind zudem die ganze Zeit einem schlechten Gewissen ausgesetzt, theoretisch jederzeit doch auffallen zu können aufgrund ihres Cheats. Denn diese sind bei Multiplayer-Spielen grundsätzlich immer verboten.

Ist Autoclicker Cheating oder nicht?

Auf die Frage, ob das beliebte Klicktool ein Cheat ist, kann man eigentlich immer nur mit „ja“ beantworten, da es nicht von den Entwicklern beabsichtigt, manchmal – sehr selten – aber zumindest geduldet wird. In allen Fällen erhält man dadurch einen unfairen Vorteil, wenn man es denn richtig einsetzt und sollte entsprechend aufpassen, ob man „nur“ sich selbst betrügt oder ob man im Multiplayer auf unfaire Weise andere hinters Licht führt.

Am Ende des Tages muss jedoch auch jeder selbst wissen, ob er Autoclicker einsetzen will oder nicht. In Singleplayer-Spielen schadet man dabei zumindest niemanden und betrügt, wenn man sich mit den Errungenschaften nicht brüskiert, auch niemanden. Beim Multiplayer kann es jedoch sehr schnell zum Bann führen, wenn man auf einmal dreißig mal die Sekunde klickt. Aber auch hier bleibt es jedem selbst überlassen, ob das Tool sinnvoll ist oder nicht.

Redaktion

Redaktion der Comicschau. Mehr Informationen finden sich auf der Seite des Teams.

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