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Five Nights at Freddy's: Die wichtigsten FNAF Animatronics erklärt 13
Ausschnitt/Zitat aus FNAF 1 Trailer

Five Nights at Freddy’s: Die wichtigsten FNAF Animatronics erklärt


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Mit dem Kinostart vom FNAF-Film ist die Marke Five Nights at Freddy’s wieder in aller Munde, aber bei so vielen Spielen im Franchise kann man schon schnell mal den Überblick verlieren.

Die wichtigsten Animatronics, die auch im Five Nights at Freddy’s-Film vorhanden sind, haben wir deshalb hier erklärt.

Worum geht es in Five Nights at Freddy’s (FNAF)?

In Five Nights at Freddy’s spielt man meist die Rolle eines Nachtwächters, der in dem bereits verlassenen Lokal von Freddy Fazbear Pizzeria aufpassen muss, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Dabei muss man die Kameras gut im Auge behalten und aufpassen, dass einem keiner der Animatronics zu nahe kommt.


Natürlich hat sich die Formel der FNAF-Spiele im Laufe der Zeit verändert, aber das bedeutet nicht, dass das Spielprinzip nicht immer noch dasselbe ist. Denn genau wie bei zum Beispiel den Mario Spielen bleibt der Kern gleich. Abgesehen von den vielleicht nicht kanonischen Spin-offs oder auch den neueren Spielen wie den VR-Ablegern, die teilweise neue Inhalte ins Franchise dazubrachten.

Die Story/Handlung hinter den FNAF Animatronics

Doch bevor wir jedoch auf die genaueren Details der vier klassischen Animatronics einzeln eingehen, erläutern wir zunächst die Grundlagen der Animatronics, die alle einen ähnlichen Hintergrund haben:

In den frühen 80er Jahren eröffneten zwei Männer namens Willaim Afton und Henry Emily ein Familienrestaurant namens „Fredbear’s Family Dinner” und später ein Schwesterrestaurant namens „Freddy Fazbear’s Pizza”. Dieses Schwesterlokal hatte als Highlights die vier klassischen Animatronics: Freddy, Chica, Bonnie & Foxy.


Ein Video, was den tragischen Fall zeigt, auch bekannt als „Bite of 83″, Quelle: YouTube

Doch nach einem tragischen Unfall wurde das erste Lokal der Familie geschlossen und die beiden Männer konzentrierten sich auf das Schwesterlokal. Doch der Verlust seines kleinen Sohnes durch einen Unfall brachte William auf einen dunklen Pfad und so begann er seine berüchtigten Kindermorde.

Aber durch die Art, wie er diese Morde in den Ecken seiner Pizzeria verübte, hatte er kaum eine Chance, diese tote Kinderleichen noch vor Eintreffen der Polizei zu entfernen. Daraufhin stopfte Afton diese Leichen in paar der alten Animatronics, die inzwischen außer Betrieb waren. Und so werden die Animatronics von den Geistern der ermordeten Kinder heimgesucht und die Polizei konnte die Leichen nie finden – wer sollte auch damit rechnen, dass sie in den Animatronics stecken?

Die FNAF Animatronics: Die wichtigsten Charaktere erklärt

Freddy Fazbear

Beginnen wir mit dem wichtigsten von allen, dem Maskottchen der Serie: Freddy Fazbear. Er ist nicht nur das Symbol des ganzen Franchise, sondern auch für die fiktive Firma Fazbear Entertainment das Maskottchen, und somit auch der Frontsänger der Freddy Fazbear-Band. Sein Aussehen ist an die Muppets-Figur „Fozzi Bär” angelehnt, aber auch an die aus Disneyland bekannte Figur Henry Bär.


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Dies wurde natürlich gemacht, um die Figur im Kontrast zu seinem Charakter darzustellen, denn auch wenn er meist nett und fröhlich zu Kindern und Erwachsenen wirkt, verbirgt sich hinter der Fassade ein gewisser Sadismus. Dennoch beschreiben ihn viele als jemand, der zwar immer eine aufrichtige Barmherzigkeit in sich trägt, aber auch eine große Liebe zum Unfug hat. Er ist deshalb bei den Kindern oft der beliebteste Animatronic gewesen.

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Ausschnitt/Zitat aus FNAF 2

Und im Gegensatz zu vielen anderen hat er auch die meisten Gegenstücke oder Variationen von sich selbst. Bekannte Beispiele sind die Spin-Off-Versionen, die außerhalb der richtigen FNAF-Zeitlinie spielen (Rotten Freddys usw.), oder auch Glamrock Freddy aus dem neuesten Hauptableger der Serie: FNAF Security Breach.

Und auch als Stammfigur der Serie ist es nicht verwunderlich, dass man über ihn bisher am meisten weiß. Er ist einer der Animatronics, die auch beim Fazbear Fun Service mitmachen. Dabei handelt es sich um einen Service, bei dem man sich einen Animatronic nach Hause schicken lassen kann, doch wie für FNAF typisch sind diese Animatronics aggressiv in ihrem Verhalten und problemanfällig, so auch diese Variante von Freddy.


Der Name des Kindes, das in Freddy steckt, ist Gabriel.

Bonnie the Rabbit

Bonnie ist der violette/lila Hase der Fazbear-Band. Er spielt die Gitarre. Eine Besonderheit ist, dass seine Gitarre orange ist und nicht wie üblich braun. Außerdem trägt er eine rote Fliege, was bei seinem lila Auftreten nicht zu übersehen ist.

Ähnlich wie Freddy hatte auch Bonnie eine ähnliche Geschichte, so wurde er ebenfalls im Fazbear Fun Service angeboten und war erwartungsgemäß mehr auf Blut als auf echte Unterhaltung aus. Zudem war er zusammen mit Freddy einer der ersten Animatronics, die von den beiden Gründern zusammen geschaffen wurden und somit zu den “Originalen” gehören.


Viele beschreiben ihn als Rockstar, ebenso ist eine starke Eigenschaft bei ihm, dass er oft wütend und ein bisschen zu stolz, also arrogant wirkt. Obendrein ist er auch einer der einzigen Animatronics aus den vier Originalen, der in der Fortsetzung, FNAF 2 ein richtiges Upgrade bekam: So wurde sein Kopf fast komplett abgerissen, nur der Unterkiefer ist noch von ihm geblieben wie bei seiner Originalform.

In Bonnie steckt das Kind Jeremy.

Fananimation, welches das neue Bonnie Design nutzt, Quelle: YouTube
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Chica the Chicken

Chica, das Huhn, ist die einzige weibliche Animatronic, zumindest von den klassischen vier Animatronics – auch ihre “Besitzerin” Susi war weiblich. Für die Fazbear-Band war sie die Back-Up-Sängerin für Freddy. Ein weiteres Merkmal von Chica ist ihr rosa Cupcake, den sie bei ihren Auftritten oft in der Hand hält.


Eine Besonderheit bei ihr wäre auch das Aussehen, weil sie im Gegensatz zu den anderen vier Animatronics auch ein Lätzchen trägt auf dem „Let’s eat” steht. Dies soll noch einmal deutlich machen, dass sie Essen liebt – deshalb auch der Cupcake. Ebenso zeigt sie sich bei ihren Auftritten im Vergleich zu den anderen eher als aufdringlich.

Und wie Bonnie zuvor hat auch sie im zweiten Teil der Serie ein neues Design bekommen und wird nur noch “Withered Chica” genannt. Ihre Arme sind zur Hälfte abgerissen, der Unterkiefer ihres Schnabels hängt lose herunter und die Zähne ihres Endoskeletts sind zu sehen. Außerdem hat sie viele Löcher überall bei ihrem Modell.

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Ausschnitt/Zitat aus FNAF 2. welches Withered Cica genauer zeigt

Foxy the Pirate Fox

Foxy ist ein Sonderfall, denn im Gegensatz zu den anderen vier hatte er seine eigene Show, die auch einer der Kindermagnete des Unternehmers war. Doch irgendwann verschwand er aus unerklärlichen Gründen und seine Show „Pirate Cove” wurde geschlossen. Viele spekulierten über einen Unfall, der mit dem Foxy Animatronic passiert sein könnte. Er ist im Besitz des Kindes Fritz.


Sein Verhalten ist mit dem eines typischen Piraten vergleichbar, denn als solcher wurde er konzipiert. Aber auch als Fuchs hat er natürlich einige Eigenschaften, die man einem Fuchs zuschreiben würde, sei es sein Scharfsinn oder die Tatsache, dass er anders als die anderen Animatronics nicht so einfach zu täuschen ist. Im originalen FNAF-Game wird er deshalb als der gefährlichste Animatronic wahrgenommen. Er ist schnell und kann zu jedem Zeitpunkt den Gang zum Nachtwächter gelaufen kommen.

Auch Foxy wird im zweiten Teil vom Design neu definiert. So stehen viele Teile seines Endoslettes wie bei Chica hervor, sodass sie außerhalb sichtbar sind. Und auch Foxy wurde in das Programm „Fazbear Spaß” aufgenommen, immerhin gehörte er zu einer der populärsten Figuren.

Fananimation, die das neue Foxy Design nutzt, Quelle: YouTube

Und natürlich gibt es noch weitere Animatronics, die später eine wichtige Rolle im Franchise gespielt haben, aber das sind die wichtigsten. Teilweise gibt es noch “Easter Eggs” und spezielle Charaktere wie Golden Freddy, diese sind für die Hauptstory aber nicht sehr wichtig.


Und natürlich ist es bei einer Serie wie FNAF nicht verwunderlich, dass sich immer noch viele Theorien um diese Figuren ranken und somit auch viele Rätsel um sie noch nicht gelöst sind. Immerhin ist der König der FNAF-Theorien, MatPat, so bekannt, dass er sogar einen kleinen Auftritt in dem gerade erschienen Film hatte.

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Daniel

Schreibt hier vor allem über Popkultur, Dinge aus der Filmbranche und hat bei Marvel, DC und Co. nach wie vor den Durchblick. Experte für Filme und Serien, aber auch interessiert an Memes über ebendiese.

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