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Kirchengruppe möchte die Veröffentlichung von “Bitch Bibel” von Katja Krasavice verhindern

Eine Kirchengruppe möchte die Veröffentlichung von Katja Krasavices Buch mit dieser Petition verhindern. Trotzdem, das wir die Quelle jetzt bereits in der ersten Zeile verlinkt haben und das ja auch die Neuigkeit ist, wollen wir jetzt noch über die Hintergründe aufklären. Die Bild berichtete bereits darüber und da kann man sich ja vorstellen, wann man mal zum Punkt kam. So, genug die Bild beleidigt, jetzt zum Thema. Denn was erst wie ein Spaß klingen mag, ist bitterer Ernst. Nachdem die Petition direkt gut ankam und viele Menschen (12.000) dafür abstimmten, wurde sie umgezogen und hat jetzt bereits über 33.000 Teilnehmer.

Katja Krasavice zeigt sich in ihrem neuen Buch so wie die Gottesmutter Maria und das gefällt sehr vielen Menschen im Internet und außerhalb gar nicht. Generell ist diese Inszenierung für die Kirchenangehörigen ein Skandal, den sie verhindern wollen. Der Titel “Bitch Bibel – Sei kein Opfer und sie werden dich anbeten” ist zusätzlich deplatziert für das Buch und gefällt den Teilnehmern der Petition ebenfalls gar nicht. Und deshalb sammeln sie nun Unterschriften. Denn sie sehen hier den Glauben “durch den Dreck gezogen”.

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Kommentar

Sowohl Name als auch Cover sind unnötig provokant gestaltet und hätten durchaus die christlichen Symbole aus dem Spiel lassen können. Eine Influencerin, die stark sexualisierte Inhalte auf sämtlichen Accounts im Internet hochlädt, zieht den christlichen Glauben doch tatsächlich nicht ins reine. Jedoch sollte man hier auch verstehen, dass das Buch natürlich absichtlich so provokant genannt wurde, um auf sich aufmerksam zu machen. Dagegen vorzugehen halte ich nicht für falsch, jedoch stelle ich den Sinn dahinter in Frage, ob das die Ergebnisse bringt, die es bringen soll. Denn es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass man die Veröffentlichung des Buches stoppen wird. Trotzdem sollte man so etwas auch nicht einfach so dulden. Generell hat es die Christenheit und Glauben generell online nicht leicht, weshalb so eine Petition aber auch negativ aufgefasst werden könnte, wenngleich sie berechtigt ist. Das wäre jedoch aber nicht das erste Mal, dass die Kirche derartige Inhalte stoppen will, dies aber nicht schafft. Ähnliche Fälle passieren immer wieder, sogar vor mehreren Jahrzehnten, als etwas ähnliches durch Madonna ausgelöst wurde. Und genau dadurch steigen die Verkaufszahlen am Ende dann doch eher, als dass sie sinken.

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Quelle: Petition

Bastbra

Seriöser als die Existenz von Bielefeld, Sarkasmusgottheit und Gelegenheitskritiker

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