LTB Spezial 010 – Im Wilden Westen

6,95 €, 516 Seiten

Anzeige

Rodeo-Rivalen

Donald ist eifersüchtig, weil Daisy für Ribaldo, den Rodeo-König schwärmt. Als Daisy ihn um ein Autogramm bittet, entzündet er sein Streichholz an Donalds Schnabel, um damit das Autogramm zu schreiben. Das geht zu weit! Donald haut Ribaldo eine rein und macht ihn nieder, woraufhin er in der Zeitung landet und sich selbst als Rodeoreiter beweisen muss. Dafür stellt ihn Onkel Dagobert eine alte Ranch zur Verfügung, die allerdings in einem miserablen Zustand ist. Beim Training wirft das Pferd Donald ab, wodurch ein Schurke daran gehindert wird, die Zelte eines Indianerstammes anzuzünden. Zum Dank verehrt der Häuptling Donald den berühmten Beinschutz von „Tom dem Sanften“, mit dem er jedes Rodeo gewinnen kann…

Die Allee der goldenen Bäume 

(Nachdruck aus LTB 51)

Dagobert erfährt von Tick, Trick und Track, dass in der Seufzerwüste goldene Bäume wachsen. Er schlussfolgert, dass dort die Stelle ist, wo er einst Gold aus einer unterirdischen Quelle gewaschen hat, das allerdings durch einen Indianerangriff aus den Säcken gerieselt ist. Bei der Suche damals hat ihm der Hut eines Goldsuchers namens „Goldnase“ geholfen und den will er auch jetzt wieder verwenden.

Medizinmann wider Willen

Dussel überredet Donald dazu, zum Angeln zu fahren. Allerdings führt der kürzeste Weg durch das Reservat der Triefnasen. Dort wird Donald unfreiwillig zum Medizinmann und darf das Dorf nicht mehr verlassen.

Es war einmal in Amerika… Kapitel 4: Interview mit George Washington

(Nachdruck aus LTB 209)

Die Episode spielt zur Zeit der amerikanischen Revolution, kurz vor der Unabhängigkeitserklärung.

Micky Maus (einer von Mickys Vorfahren) reist nach Philadelphia, um bei Benjamin Franklin für die Zeitung „Philadelphia Gazette“ zu arbeiten. Dort lernt er den Reporter Oliver Goof kennen und wird bald zu einem fähigen Journalisten. Probleme macht die Konkurrenz von der „Kolonie heute“, deren Chefreporter Carlo Cat unter Verdacht steht, mit den Engländern zusammenzuarbeiten und die Siedler bewusst zu verunsichern. Als Oliver und Micky die Erlaubnis für ein Interview mit General George Washington erhalten, werden sie auf der Hinreise von Indianern entführt und in einem englischen Fort eingesperrt – wo sie hören, dass ein Anschlag auf Washington geplant ist!

Es war einmal im Wilden Westen… Kapitel 12: Der Zwei-Sterne-Sheriff 

Pferdediebe gehen um in Buffalo-Town. Donald ist Sheriff, doch er schafft es nicht, richtig durchzugreifen. Als Dagoberts Goldnuggets gestohlen werden, steckt er noch mehr in der Patsche. Die hübsche Blondine Dolly fragt nach Geleitschutz, den ihr Donald natürlich gewährt. Allerdings wundert er sich über deren ordinäre Ausdrucksweise („Gurgelschmiere“, „Gesöff“). Als er sie darum verdächtigt, ein verkleideter Bandit zu sein, schmeißt sie ihn vom Wagen. Die Neffen haben inzwischen festgestellt, dass ihr Pferd eigentlich Dagobert gehört. Damit ist klar: Sie macht gemeinsame Sache mit den Panzerknackeros! Nur: wie nimmt man eine Gruppe Banditen fest, wenn man keine Munition mehr hat?

Die Last der Erinnerung

Dagobert erzählt aus seiner Jugend am Klondike und hält seinen Großneffen einen Vortrag über Fleiß und Geschäftstüchtigkeit. Kurzfassung: Dagobert wurde nicht nur deswegen so reich, weil er viel Gold gesammelt hat, sondern auch, weil er als Kurier andere Goldgräber mit Post, Essen usw. beliefert hat.

Reiter beim Pony-Express

Buffalo Town veranstaltet ein Gedenkfest für den glorreichen Pony-Express. Das will Dagobert nutzen und zu seinen Ölfeldern in Petroleum-City reiten. Leider kommt es zu einer Bruchlandung und Dagobert ist krankenhausreif – Donald muss nun nach Petroleum-City reiten und einen wichtigen Umschlag dem Direktor von Dagoberts Filiale übergeben. Donald wird immer wieder aufgehalten, meistert aber alle Hürden mit Bravour. Nur: wenn er gewusst hätte, was in dem Brief steht, hätte er sich womöglich nicht so sehr ins Zeug gelegt…

Der Held von Fort Hapake

Mack und Muck sind genervt, weil Alwin ihnen immer wieder unter die Nase reibt, dass sein Urgroßvater ein Held im Wilden Westen war. Daraufhin zeigt Micky den Kindern einen Film über Korporal Micky von der siebten Kavallerie in Fort Hapake.

Das Fort wird plötzlich aus heiterem Himmel von Indianern angegriffen, obwohl die Soldaten gerade erst Frieden mit den Hapakes geschlossen haben! Zu allem Überfluss wird dann auch noch der Kommandant von einer Klapperschlange gebissen. Weil Micky meint, dass Sergeant Goofy im Fort bleiben sollte, will sich Micky nachts aus dem belagerten Fort schleichen und ein Gegenmittel besorgen. Auf dem Weg gelangt er an eine verlassen wirkende Ranch, doch in Wahrheit trifft er dort drei Gauner an, die in Uniformen der siebten Kavallerie Kleine Blume, die Tochter des Häuptlings Grauer Bär, entführt haben, um die Indianer in Misskredit zu bringen und an ihr Land zu kommen.

Die Jagdtrophäe

Dagobert will in den Jagdklub aufgenommen werden, weil er Holz für seine Möbelfabrik braucht! Dort verbringt nämlich ein Mann, der genügend Bäume liefern könnte, seine ganze Zeit. Der erste Versuch mit einem künstlichen Elefantenkopf „Made in Hong Kong“ schlägt fehl, also zieht Dagobert los, einen echten Bären zu erschießen. Allerdings schießt er den Medizinmann der Breitnasen an und drückt dann Donald das Gewehr in die Hand! Allerdings befreit er Donald auch vom Marterpfahl und rettet dann zufällig den Sohn des Häuptlings vor einem wilden Bären. Als Dank bekommt er einen Elchkopf als Trophäe.

Der einsame Sheriff

Donald wird von einem Muskelmann dazu gezwungen, vor Daisys Augen dessen Stiefel zu putzen. Um diese Schmach wiedergutzumachen, reist Donald in den Wilden Westen nach Tupson City. Dort wird er wegen seiner äußerlichen Ähnlichkeit mit dem legendären Sheriff Duckson gebeten, für Recht und Ordnung zu sorgen. Nach einer Reihe von Demütigungen durch die örtlichen Banden jedoch schafft Donald es mit listigen Tricks, alle Gauner festzusetzen!

Sohn der Sonne

(Nachdruck aus LTB 75; Teil der längeren Geschichte „Das Geheimnis des kopflosen Totempfahls“)

Dagobert bekommt von einem unbekannten „Bewunderer“ hundert Taler per Post geschenkt und will diese nicht behalten, weil sie seine Bilanz durcheinanderbringen! Also bittet er Donald zu sich und erzählt eine alte Geschichte…

Als Dagobert einst im Indianerland Ferien machen wollte, wurde er von wütenden Ureinwohnern gefangen genommen. Um sich zu retten, erfand er eine Geschichte, er sei Fokus, der Sohn der Sonne, und entzündete zum Beweis ein Feuer mit der Linse in seinem Zylinder. Zwar ließen die Indianer ihn nun leben, sperrten ihn aber in einer Grotte ein, um den heiligen Totempfahl zu bewachen!

Es war einmal in Amerika… Kapitel 1+2: Der Schatz der Pilgerväter + Die Händler von Boston

(In LTB 202 und LTB Spezial 10 sind die ersten beiden Kapitel als eine Geschichte aufgeführt, wohingegen die Komplett-Veröffentlichung in „LTB Präsentiert: Es war einmal in Amerika“ den Comic als zwei einzelne Episoden führt, weshalb ich das hier übernommen habe.)

Southampton, England, 1620: Minni (die Nichte von Therese, Inhaberin einer Herberge) beschädigt aus Versehen beim Bügeln die Jacke eines Gastes. Ihr Freund Micky, seines Zeichens Schneider, soll sie reparieren und entdeckt dabei einen Plan für einen Raubüberfall! Micky reimt sich zusammen, dass der Kerl die Auswanderer ausrauben will. Leider tauchen die Gendarmen nicht auf, obwohl Micky doch den Polizeichef informiert hat! Statt der Räuber wird Micky verhaftet und von eben jenem Polizeichef ins Verlies geworfen. Im Gefängnis trifft er den Bergmann Goofy, der gerne Löcher gräbt. Eines dieser Löcher führt Micky nach draußen. Er stellt sich den Pilgervätern vor und bringt ihnen die Schatztruhe zurück. Doch er fürchtet, wegen dem korrupten Polizeichefs nicht mehr in Sicherheit zu sein, weshalb ihm die Pilgerväter anbieten, auf der Mayflower mit nach Amerika zu reisen. Das Problem mit den Räubern löst sich auch noch, denn der Chef stattet dem Polizeichef einen Besuch ab, in der Annahme, er habe die Schatztruhe geklaut – und dort werden die beiden dann vom Gouverneur erwischt! Allerdings – dass der Oberräuber in die Strafkolonien der Neuen Welt geschickt wird, soll unserer Maus-Familie noch einige Probleme bereiten…

Boston, Neuengland, 1716:

Mister Maus ist Tuchhändler, leidet jedoch unter der Konkurrenz von Lord Lister, der weitaus billigere Ware anbietet. Alle Tuchhändler wundern sich, denn die Kolonialhändler müssen nach wie vor ihre Stoffe teuer aus England importieren. Wie schafft es der Typ also, so viel billiger zu sein?

Micky stellt Nachforschungen an und stößt auf Ungereimtheiten, weshalb Lord Lister seinen Handlanger Karlowski auf ihn ansetzt, der Micky niederschlägt, in einen Sack steckt und ins Meer wirft. In allerletzter Sekunde schafft Micky, der Todesfalle zu entkommen, und wird von dem seltsamen Algenfischer Goofy aus dem Meer gefischt. Zusammen kommen sie Lord Listers Sklavenwerkstatt auf die Schliche – dort arbeiten nämlich Listers Schuldner an illegalen Webstühlen!

Es war einmal im Wilden Westen… Kapitel 9: Spurenleser im Wilden Westen

Ein bisschen Klamauk. Donald ist der größte Spurenleser im Wilden Westen, aber ein von ihm selbst gestohlenes Pferd bereitet ihm enorme Probleme.

Mit der Natur auf Du und Du

Der Theaterregisseur Brettlein inszeniert „Auf Du und Du mit der Natur“ mit den Pfadfindern vom Fähnlein Fieselschweif als Darstellern. Nur Tick, Trick und Track werden von ihm als talentlos aussortiert! Dann treffen sie Kleiner Falke, den Letzten vom Stamm der Tanzfußindianer…

Es spukt in Nugget City! 

Ein einäugiges Gespenst auf Rädern treibt in Nugget City sein Unwesen und raubt jeden Freitag, dem 13. alle Geschäfte der Stadt aus! Donald, der ungewollt zum Sheriff geworden ist, hat Angst, aber seine Neffen finden das Ganze reichlich merkwürdig und gehen der Sache nach.

Es war einmal in Amerika… Kapitel 5: Der vorletzte Mohikaner

(Nachdruck aus LTB 218)

Micky Maus und Oliver Goof von der Pennsylvania Gazette erhalten Besuch von Notar Timberton aus der Kanzlei Timberton, Timberton & Timberton in London. Der Notar hat ein Problem: Ein Erbe, aber keine Erbin! Doch ein Jäger namens Jess McGuish behauptet, ein blondes Mädchen unter Indianern gesehen zu haben… Es stellt sich heraus, dass Arianna von Heller Wahnsinn, dem Häuptling der Mohikaner, vor einem wilden Bären gerettet wurde und seitdem Teil des Indianerstammes ist. Das Problem für die Mohikaner: Heller Wahnsinn hat bei dem Kampf sein Gedächtnis verloren und konnte daher weder seinen Stamm weiter führen noch sich an das Versteck für die Besitzurkunde erinnern, die er einst von den Engländern erhalten hatte und die den Indianern eigentlich ein schönes Tal sichern würde. Micky hat jedoch eine Idee: Der Medizinbeutel mit dem Plan des Verstecks muss noch irgendwo in der Gegend sein, wo der Bär einst die Kutsche angegriffen hat!

Rückkehr nach Klondike

Dagobert findet zufällig die Hälfte einer alten Schatzkarte und entschließt sich, seinen alten Goldgräberpartner Digger zu suchen, um mit der kompletten Karte endlich die Goldader auszubeuten.

Die „Große Heldentat“

Donald träumt davon, eine „Große Heldentat“ zu vollbringen. Diese Tradition orientiert sich an Engelbert Erpel, der zu Zeiten des Unabhängigkeitskrieges eben solche vollbracht hat: Er besorgte unter schwierigsten Bedingungen den Stoff, mit dem der Raum dekoriert wurde, in dem George Washington die US-amerikanische Verfassung niederschrieb. Donald will Engelberts Heldentat wiederholen und braucht dafür Dagobert als Sponsor. Der sieht eine Chance, das als Werbeplattform für seine Produkte zu nutzen. Tatsächlich schlägt er sich nach erschöpfendem Feilschen mit Dagobert in der Wüste gegen wilde Tiere und Sandstürme durch, aber am Ende braucht man ganz andere Fähigkeiten, um das übriggebliebene Stück Stoff rechtzeitig ins Ziel zu bringen!

Bewertung

Über Spectaculus 6 Artikel
Hallo, ich lese Comics, seit ich denken kann - oder vielleicht sogar noch länger!! Ansonsten bin ich ein großer Musikfan und mache mir ständig Gedanken über alles und jeden.

Kommentieren

avatar