LTB Spezial 007 – 35 Jahre LTB

6,95 €, 516 Seiten

Der Fliegende Schotte

(Nachdruck aus LTB 8)

Dagobert Duck fühlt sich allein und entschließt sich, ein Haustier zu kaufen. Der kleine Kaibi ist zum Glück ein sehr genügsamer Vogel. Er braucht nur eine halbe Sardine pro Woche. Nur blöd, wenn es auf einmal keine Sardinen mehr gibt! Und Sardinen aus der Dose will das Vögelchen nicht. Nach einigen abstrusen Sardinenjagden ruft Dagobert bei den Herstellern von Ölsardinen an und fragt nach dem Preis für eine halbe frische Sardine. Die Antwort: “785 Millionen Taler”!!!! Dagobert kauft daraufhin die Fabrik, was das Problem aber auch nicht aus der Welt schafft, denn die Fischereiflotten haben keine einzige Sardine gefangen. Gleichzeitig regnet es am 3. Mai in Tetupapan regelmäßig Sardinen! Der Grund: Der fliegende Schotte! Aber Dagobert fürchtet sich nicht vor Geisterschiffen und geht dem Rätsel auf den Grund.

Ganz früher (1957) Scarpa-Klassiker, trotz noch etwas grobschlächtigem Zeichenstil nicht zu Unrecht in die Fan-Edition zum 50. Jubiläum gewählt.

Rebellion der Schatten

(Nachdruck aus LTB 11)

Nachts gehen in Entenhausen die Schatten um! Und sie versammeln sich im Schattenverein. Der Schatten von Professor Wunderlich hat ein Mittel hergestellt, das die Schatten während der Sonnenfinsternis trinken müssen, sodass die sich von ihren Besitzern befreien können. Micky und Goofy retten den echten Professor (der von den Schatten entführt worden ist) und verbarrikadieren sich auf einer alten Burg. Damit das Gegenmittel wirkt, muss allerdings auch wieder eine Sonnenfinsternis her…

Der Tortenkampf

(Nachdruck aus LTB 26)

Gitta Gans, schwer getroffen von Dagoberts erneuter Zurückweisung, will ihm eins auswischen und hat eine seltsame Idee. Wie kommt es bloß, dass Gittas Erdbeertorten so viel besser sind als die aus Dagoberts Herstellung? Die Antwort: Die Erdbeeren wachsen auf dem Meeresboden! Das kann Dagobert natürlich nicht akzeptieren und so geht es vor Gericht.

Der Mann aus Ping-Pong

(Nachdruck aus LTB 13)

Romano Scarpas Krimiklassiker und eine Handlung, die so vielschichtig ist, dass man sie kaum in ein paar Sätzen zusammenfassen kann. Dazu kommen auch noch einige großartige, geradezu köstliche Gags. Es geht um Moritz Mollton, der aus dem Gefängnis Ping-Pong entlassen wird und mit seinem seltsamen Trichterfon als Musiker berühmt werden will. Er spielt bei Mäzen Wolf Wohlklang vor, dann wird plötzlich dessen wertvolle Buddhaflöte gestohlen. Mollton ist Hauptverdächtiger, doch wie konnte er den Safe öffnen? Das Ganze kulminiert in einem packenden Showdown.

Phantomias tritt in Aktion

(Nachdruck aus LTB 41)

Eine der ersten Phantomias-Geschichten. Daniel Düsentrieb führt Donald sein neues Superauto vor und nimmt, nachdem er von Donalds Geheimnis erfährt, erstmals eine Vergall-Pille. Donald nutzt seine neuen Fähigkeiten jedoch noch nicht dazu, Recht und Gesetz durchzusetzen, sondern verhält sich äußerst egoistisch und unleidlich gegenüber Freunden und Verwandten. Ich gebe es gerne zu: Für mich sind nicht die sogenannten “Rächer”-Geschichten die einzig guten Phantomias-Stories. Immerhin ist es Donalds Schuld, dass er nicht rechtzeitig von Daisys Wohltätigkeitsball erfahren hat…

Die langrüssligen Schnüffeltrüffler

(Nachdruck aus LTB 153)

Dagobert will Trüffel suchen. Die gibt es im Sombreroland. Allerdings fressen Schweine die Trüffel auf, nachdem sie sie gefunden haben, und von Hand geht nix. Die Lösung? langrüsslige Trüffeltapire, bizarre Tiere mit einem speziellen Trüffelrüssel. Es kommt, wie es kommen muss und am Ende kann Dagobert keine Trüffel mehr sehen.

Der wahre Pioniergeist

(Nachdruck aus LTB 160)

Der wahre Pioniergeist sucht Dagobert im Traum heim. Dagobert will gute Erfindungen sehen und bekommt: Ahlen, um Löcher ins Wasser zu stechen, elektronische Schäfchenzähler und ähnlichen Unfug. Doch nachdem ein Erfinder ihm eine Vorrichtung, mit der man einen Ministern produzieren kann, vorgeführt hat, wittert er seine Chance.

Der Mann im Mond

(Nachdruck aus LTB 34)

Ein weiterer legendärer langer Maus-Klassiker. Ein Wahnsinniger schafft es, Funksprüche, Fernseh- und Radiosendungen zu manipulieren. Auf gut Deutsch, “Fake News”! Der Störsender findet sich im Weltall, aber wo genau? Micky und Goofy lassen sich ins All schießen und treffen schließlich den gefährlichen “Mann im Mond”.

Der Schmutzgeier schlägt zu

(Nachdruck aus LTB 164)

Der Schmutzgeier ist ein Wahnsinniger, der, wie sein Name schon sagt, dreckiges Chaos stiftet. Es beginnt mit vergleichsweise harmlosen Streichen wie dem Versauen einer gerade frisch gestrichenen Wand oder dem Deklarieren eines Golfplatzes zur Picknickwiese. Nachdem er allerdings direkt vor Donald eine Ladung Bananenschalen auf die Autobahn gekippt und somit einen heftigen Unfall ausgelöst hat, nimmt Donald das Ganze persönlich. Als Phantomias nimmt er die Jagd auf, wird aber in die Falle gelockt und sieht danach aus “wie ein gerupftes Huhn”, wie ein Polizist treffend bemerkt. Doch der Polizei ergeht es nicht besser, die ihn verfolgenden Beamten erleben ebenfalls Übles. Es folgt eine Erpressung: Die Stadt muss eine Million Taler in einem Müllcontainer deponieren. Sowohl die Polizei als auch der düpierte Phantomias rechnen damit, den Schmutzfinken dabei erwischen zu können. Damit, dass plötzlich alle Container in Fahrt geraten, hat jedoch niemand gerechnet!

Schließlich gerät Phantomias in die Fänge des Schmutzgeiers und erfährt, dass der Schurke das Weiße Haus mit wasserfester Tinte übergießen will. Das gilt es natürlich zu stoppen – bloß wie, wenn man gefesselt ist und vor einem Kessel mit kochendem Teer sitzt, aus dem dann eine Superheldenstatue werden soll?!

Der vieldimensionale Talerdieb

(Nachdruck aus LTB 224)

Baptist sieht doppelt. Wieso kommt der Chef (Onkel Dagobert)  vorbei und fragt nach den Dukaten, obwohl er die doch gerade erst geholt hat? Und warum kommt er dann schon wieder und trägt ein paar Säcke mit Münzen weg? Und warum verfolgt ein mit Flinte bewaffneter Dagobert plötzlich einen Dagobert mit Geldsack, der dann auch noch im Nichts verschwindet? Antwort: Der andere Dagobert stammt aus einer anderen Dimension und ist ein Dieb, der seine Doppelgänger in anderen Dimensionen beraubt! Daniel Düsentrieb gibt Dagobert daraufhin eine Ausrüstung, mit der er ebenfalls in andere Dimensionen wechseln kann. Dort ist vieles ähnlich wie in unserem Entenhausen, aber nicht alles. So fällt Dagobert fast in Ohnmacht, als sein Doppelgänger Donald ohne Zögern 500 000 Taler leiht!  Nach vielen Dimensionen schließlich landet unser Dagobert bei einer mittelalterlich anmutenden Geldspeicherburg und stellt den diebischen Dagobert zur Rede.

Scherben bringen Glück

(Nachdruck aus LTB 227)

Donald hadert mal wieder mit seinem Schicksal. Bei Prof. Dr. Dr. Trösterich Gutenherz findet er einen neuen Ansatz: Anderen helfen, denen es noch schlechter geht! Und da pickt er sich ausgerechnet seinen Vetter Deibelhart Duckser aus Gänsheim, einen chronischen Miesepeter, heraus. Das gibt Probleme…

Die Steuerprüfung

(Nachdruck aus LTB 268)

Wie man das Finanzamt am effektivsten betrügt, ist so ziemlich der einzige Inhalt dieses Comics. Dagobert Duck wird zum unvernünftigen Irren, der keinerlei gesellschaftliche Verpflichtung verspürt und stattdessen einen Riesenaufwand betreibt, um die ach so bösen Beamten Rupfdich und Raffke zu täuschen. Dafür pumpt er gleich mal Donalds Haus mit Geld voll. Aber wohin mit dem ganzen Rest? Millionen in die Mülltonnen, Goldstaub in die Zuckerdose (Seite 497!), Scheine in die Blumentöpfe. Wenn auch das noch nicht reicht, dann muss Daniel Düsentrieb ran. Blöd nur, wenn der De-/Rematerialisator nicht ganz so funktioniert, wie er soll, und das Geld plötzlich in Ägypten auftaucht.

Ganz auffällig hier Flemming Andersens typisch exaltierter Zeichenstil. Ich finde ja, dass er hier gut zur Geschichte passt (die er übrigens, Seltenheit, selbst auch geschrieben hat).

Bewertung

Über Spectaculus 2 Artikel
Ich lese Comics, seit ich denken kann - oder vielleicht sogar noch länger!! Ansonsten bin ich ein großer Musikfan und mache mir ständig Gedanken über alles und jeden.