LTB 464 – Die Jagd nach dem Falken

5,50 €, 256 Seiten

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Die Jagd nach dem Falken
In 10 leicht verständlichen Kapiteln erklärt Donald, wie man Detektiv wird. Dabei muss er detektivische Höchstarbeit zeigen, um einen Fall zu lösen. Er sellt sich jedoch sehr dämlich an. Er sucht Hubert Bogart, der entführt wurde und muss einen Fall lösen. Die Story ist von Kari Korhonen und die Zeichnungen ebenfalls. Wer mal vom „Fluch des Falken“ gehört hat, eine Serie des KIKAs. Ob das hierauf eventuell Einfluss nahm, dazu kann ich nichts sagen, aber ein Zufall, das wäre schon etwas zu zufällig.

Ein ganz normaler Held
Irgendjemand schreibt in einem Blog über Micky und beleidigt ihn. So wir der zum Gespött, Micky gefällt das nicht. Er verdächtigt alle möglichen Freunde, aber auch Feinde. Die Polizei sucht sogar nach ihm. Micky ist nicht nett zu seinen Freunden vor Sorge. Dann aber schreibt der Autor, dass Micky super ist, da jeder Macken hat und Micky einfach toll ist und ein Held. Am Ende ist Micky selbst der Autor. Das ist mit Abstand der beschissenste Comic den Faraci je hervorgebracht hat. Ob sein Co.-Autor Jacobo Cirillo das schuld ist, kann ich nicht sagen. Das ist jedoch wirklich einfach unlogisch. Der Comic bekommt null von zehn Punkten. Die Zeichnungen sind vielleicht ganz gut, aber die Story, die nicht. Aber: Das LTB ist sonst super, die Zeichnungen lohnen auch. Nur ein einziges Panel versaut alles. Der Comic wäre super, wenn man das letzte Panel rausgelassen hätte und die Leser halt in Spannung gelassen hätte. Das finde ich schade. Zeichnungen top, Story auch, bis auf das Panel!

Rummel auf der Rennbahn
Dussel will ein Pferd kaufen, bekommt aber ein Nilpferd, das nur Ärger macht. Und nun muss er jede Menge bezahlen, macht aber bei einem Rennen mit und gewinnt, doch es wird verzwickter. Enrico Faccini hat hier eine perfekte Gag-Story gemacht!

Glücksrabe Nimmermehr
Nimmermehr sieht eine Fernsehserie, wo gezeigt wird, dass Raben Unglück bringen und er will Gundel nicht Unglück bringen und denkt, sie hätte nur nie den Zehner bekommen, weil sie dabei war. Und dann haut er ab und hilft mit bei Oma Duck. Und da verbreitet er Glück. Und das hat Gundel herbeigezaubert, da sie ihn vermisst hat und Raben eben nicht kein Glück verbreiten! Das ist mit Abstand die beste Geschichte mit Nimmermehr. So süß. Der Kleine sollte öfter eigene Comic bekommen!

Im Land der Goldmelonen
Donald und Gustav sind nun angestellt bei einem Mann mit Farm und somit ist in Entenhausen niemand mehr arbeitslos. Das freut den Bürgermeister, aber bald braucht er sie. Und so machen sie sich auf die Reise um die schwarzen Schafe zu fangen, die sich aber als Verbrecher entpuppen!

Pizza mit allem
Franz hat eine große Pizza bestellt, die nicht ankommt, da soviel drauf soll.

Drei gegen Destruktor
Destruktor muss besiegt werden, da er alles farblos macht und die Stadt erpresst. Doch Düsentrieb und Phantomias bekommen Hilfe aus einer anderen Dimension. Ich will den Zeichner nicht beleidigen, aber sowas habe ich noch nicht gesehen, das ist auch nicht zu überbieten. Alberto Lavoradori hat teilweise einen schönen Stil, aber direkt fällt einem diese Eckigkeit ins Auge. Das wertet dieses LTB ja nicht gleich ab, aber es ist gut, dass es auch tollere Storys gab. Die Story toll, die Zeichnungen einfallslos.

Zauberhafte Nachbarschaft
Goofy bekommt Besuch von Hicksi, der er erzählt, dass seine neue Nachbarin eine Hexe ist. Aber das ist sie nicht. Hicksi verzweifelt währenddessen an Goofy, da er sie, die Niemals-Hexe als Hexe bezeichnet und ihre Zauberei als nervige Kartentricks. Die Geschichte ist zu empfehlen! Lustig und einfach putzig! Hach!

Sauberer Strom für Entenhausen
Dagobert verwandelt seinen Geldspeicher in eine Batterie und die Entenhausener können diese mit Projekten zur sauberen Stromgewinnung füllen. So lässt sich jeder was einfallen und von Daniel Düsentrieb bauen. So wir die Batterie immer voller und ein kleiner Freund macht sie schließlich durch seine eigene Erfindung voll. Diese Geschichte bekommt gleich das Siegel „Öko-Test: Sehr gut“! Die Story ist einfach toll von Andrea Lucci und Augusto Macchetto und bewegt zum mitmachen. 🙂

Der Stein des Alchemisten
Dagobert wird zu einer Gräfin eingeladen, um ein Geheimnis zu lüften und er nimmt die Neffenschar mit (Donald und TTT). Allerdings hat die Gräfin weitaus anderes an Gründen, als Dagobert als Schatzsucher anzuheuern, sondern ihn als reichen Mann zu entführen und die Neffen gleich mit. Sie geben Dagobert ein Mittel, das ihn ängstlich macht und nur sie das Gegenmittel hat. Das bekommt er aber nur, wenn er zahlt, eine Fantastilliarde, denn die Gräfin will im Luxus weiter leben und ist aber jetzt pleite. Was sollen unsere Freunde tun? Dagobert kann ihnen nicht helfen, er ist zu feige. Wie das wohl ausgeht?

Bewertung

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