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Warum Vik (iBlali) Twitter verlassen hat 11
Ausschnitt/Zitat von Vik

Warum Vik (iBlali) Twitter verlassen hat

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YouTuber und Streamer Vik (auch bekannt als iBlali) hat vor wenigen Wochen die Plattform Twitter verlassen, nachdem es ihm in den letzten Jahren zunehmend zu viel geworden war mit der aktuellen Situation der Kultur auf der Seite. Letztlich überwogen für ihn die Gründe Twitter den Rücken zuzukehren und er entschied dann, dass er ab jetzt nur noch Werbung, Video-Uploads und Livestreams über seinen Account ankündigen wird.

In seinem neuesten Video geht er jetzt auch darauf ein, warum er so vorgeht. Er erklärt dabei einsortiert in verschiedene Kategorien, inwiefern sich Twitter verändert hat und wie die politische Kultur und der harsche Umgangston gepaart mit Cancel Culture und Co. dafür sorgt, dass Twitter nicht mehr so attraktiv für die Nutzung ist wie vielleicht noch vor einigen Jahren.

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Vik verlässt Twitter und erzählt, warum er Twitter für Müll und toxic hält

Diskussionen sind, laut Vik, nahezu unmöglich geworden

Ein großer Punkt ist dabei auch, wie er selbst sagt, dass Diskussionen auf Twitter zunehmend unerwünschter werden, weil die Nutzer daran gar nicht interessiert sind. Da man aber mit der Meinung anderer konfrontiert wird, kommt es immer wieder dazu, dass man von der „anderen“ Seite beleidigt wird, statt dass diese wirklichen Anhaltspunkte für einen fairen Diskurs liefert. Das sorgt dafür, dass sich immer extremere Ecken gebildet haben, die statt miteinander zu kommunizieren, sich gegenseitig mit Beleidigungen und Drohungen zupflastern. Zu diesem Thema gibt es mittlerweile sogar neue Gesetze, wie wir gestern berichteten.

Für Vik ist das einfach nicht mehr das Twitter, das er nutzen möchte. In vielen Punkten ist das durchaus gut nachvollziehbar, da er in der Vergangenheit oft in solche Thematiken hineingezogen wurde, weil er sich oft und gern zu allen möglichen Dingen äußerte, was das aktuelle politische Geschehen angegangen war. Das sorgte dafür, dass vor allem politisch rechts stehende Nutzer ihn auf der Plattform diffamierten und für ihre Argumentation Sachzusammenhänge aus dem Kontext zogen.

Eigentlich war bereits vor einem Jahr klar gewesen, dass sich Vik irgendwann von der Plattform zurückziehen würde, da er bereits zu diesem Zeitpunkt durch mehrere Tweets und ein „Ohne Social Media“-Experiment signalisierte, dass er sich von der nahezu Sucht-artigen Abhängigkeit von Twitter loskriegen wollte. Auch mit Corona war es laut seiner Aussage nochmal schlimmer geworden. Ob er irgendwann wieder mit normalen Tweets zurückkehrt, ist noch unklar. Aktuell sieht es jedenfalls so aus, dass er die Plattform außer für die oben genannten Inhalte aber erstmal meiden würde.

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Bastian Braun

Herausgeber und Autor, nimmt sich selbst weniger ernst als Bielefeld, oft sarkastisch, kreativ und Gelegenheitskritiker.

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Spectaculus

Kann ich durchaus verstehen….

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