Comicschau
Durch Sylt-Video: Insgesamt drei Personen aus Aufnahme entlassen 7
Zensierter Screenshot/Zitat aus Video

Durch Sylt-Video: Insgesamt drei Personen aus Aufnahme entlassen


Diesen Artikel anhören

Der Fall rund um das zuletzt im Internet aufgetauchte Sylt-Video zieht weiter seine Runden. Nach aktuellem Kenntnisstand sollen nun schon insgesamt drei Personen aus dem Video von ihren Arbeitgebern erkannt und entlassen worden sein.

Das war passiert: Offenbar über Pfingsten feierte eine Menge junger Menschen auf Sylt und sang dabei eine umgewandelte Version des Lieds “L’amours toujours” von DJ Gigi D’Agostino, die eine Parole und den Spruch “Ausländer raus” enthielt. Ein Video dieser Aktion ging später viral und sorgt nun für Schlagzeilen.

Insgesamt drei Personen aus dem Video sollen schon entlassen worden sein

Bereits gestern war bekannt geworden, dass eine Frau aus dem Video bei der Influencerin Milena Karl gearbeitet haben soll. Diese kündigte auf Instagram an, sie fristlos entlassen zu haben, nachdem sie von den Vorwürfen gehört hatte.


Jetzt ist klar: Auch zwei weitere Personen aus dem Video sind mittlerweile nicht mehr in ihrem vorherigen Arbeitsverhältnis.

Ein Mann aus dem Video, der sich zwei Finger an die Oberlippe gehalten hatte, mutmaßlich um einen Hitlerbart zu imitieren, wurde ebenfalls entlassen. Er arbeitete zuletzt bei einer Werbeagentur, die ihm nach Bekanntwerden des Videos ebenfalls fristlos kündigte.

Ebenfalls interessant:  Verrücktes Crossover: Anzeigenhauptmeister gibt sogar Stefan Raab ein Knöllchen?

Auch eine Person wurde gefeuert, die gar nicht zu sehen war im Sylt-Video

Die dritte entlassene Person ist im Video wohl gar nicht zu sehen. Laut Medienberichten habe man sie grölend hören können, einen Auftritt im Video hatte sie jedoch nicht. Es handelt sich hierbei wohl um einen Berater verschiedener Unternehmen, der von seinem aktuellen Arbeitgeber nun ebenfalls entlassen wurde. “Wir sind schockiert über den abscheulichen Inhalt des Videos. Als der Vorfall bekannt wurde, haben wir umgehend reagiert und den Mitarbeiter fristlos gekündigt”, soll das Unternehmen gegenüber dem Portal VOL.AT angegeben haben.


Die Ermittlungen zum Video laufen aktuell und sind von der Polizei noch nicht abgeschlossen. Viele Influencer haben bereits auf das Video reagiert und sich mehr als schockiert gezeigt. Die Moderatorin Lola Weippert bezeichnete als das schlimmste, das sie je gesehen habe.

Avatar-Foto

Redaktion

Redaktion der Comicschau. Mehr Informationen finden sich auf der Seite des Teams.

comicschau abo-750x
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

0 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Anzeige

Uns unterstützen

Wenn dir ein Inhalt bei uns gefallen hat oder du generell Freude an unserem Angebot hast, kannst du uns gern unterstützen. Indem du über diesen Link einkaufst, kannst du uns einfach bei deinem nächsten Einkauf bei Amazon unterstützen (wir erhalten eine Provision, du bezahlst nicht mehr als sonst).

Alternativ kannst du auch eine Mitgliedschaft abschließen, wie das geht, ist hier erklärt.

Anzeige