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MrBeast startet #TeamSeas-Projekt - Darum geht's bei Team Seas! 9
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MrBeast startet #TeamSeas-Projekt – Darum geht’s bei Team Seas!

Nachdem MrBeast vor einigen Jahren das Projekt “Team Trees” gestartet hatte, um so viele Bäume wie möglich pflanzen zu können, arbeitet er nun an einem neuen Projekt, das er Team Seas, bzw. #TeamSeas nennt. Doch um was geht es bei diesem Projekt und wie kann man sich daran beteiligen?

Kurz gesagt geht es darum, dass so viel Müll aus den Weltmeeren beseitigt wird, wie möglich. Das erste Ziel, das man sich dabei setzt, sind 30 Millionen Pfund an Plastikmüll, Schrott usw. Pro gespendeten Dollar soll es so möglich sein, dass ein Pfund entsorgt wird, man strebt aktuell also rund 30 Millionen US-Dollar an, um die Unternehmung umsetzen zu können. Umgerechnet sind das etwa 13 Millionen Kilogramm Müll, also 13.000 Tonnen – und das noch, so plant man es aktuell, bevor das Jahr 2021 endet.

Wie das Geld bei #TeamSeas eingesetzt wird

Die Verteilung des Geldes ist dabei so geregelt, dass die Hälfte der eingenommenen Summe für das Säubern von Stränden und die Säuberung der Meere eingesetzt wird, während die andere Hälfte ein Projekt mit einem Boot unterstützen wird, das über das Wasser fährt und ebenfalls Müll einsammelt, der dort schwimmt.

Doch nicht nur MrBeast ist diesmal involviert, auch haben sich tausende Creators zusammengeschlossen, die mithelfen und das Projekt ebenfalls unterstützen, indem sie beispielsweise Videos unter dem Hashtag auf YouTube posten und darin dazu aufrufen mitzumachen durch eine Spende, um die Weltmeere wieder sauberer zu bekommen.

MrBeast Video zur TeamSeas-Aktion

Eine erneut gute Sache

Wie auch schon mit #TeamTrees, wird nun auch mit #TeamSeas nicht nur ein Reim geschaffen, sondern auch zum wiederholten Male ein sinnvolles Projekt. Oft wirft man Influencern schließlich vor, dass diese ihre Reichweite nicht sinnvoll einsetzen. Und auch, wenn es an MrBeast ansonsten genug zu kritisieren gibt, muss man positiv erwähnen, dass er aktiv dazu beiträgt mit seinen Videos eben auch gute Dinge wie TeamSeas zu initiieren und die Welt damit zumindest ein bisschen besser zu machen.

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Sollte die Aktion, wie damals schon TeamTrees, das unter weniger Reichweite stattfand als er heute besitzt, wieder so gut oder besser anlaufen, ist auch vorstellbar, dass man das Projekt weiterhin aktiv hält und noch mehr Müll aus den Meeren fischt, was natürlich helfen würde. Die Organisation dahinter verspricht dabei, dass sie so viel Müll wie möglich recyceln will mithilfe von lokalen Institutionen.

Mehr Informationen über Team Seas-Organisation

Die Seite, über die man aktuell spenden kann, ist dabei teamseas.org, wo aktuell auch schon mehr als eine halbe Millionen Pfund (Pounds) bereits gespendet worden. In den ersten Stunden ist die Aufmerksamkeit natürlich meistens am größten, oft kam aber auch danach noch ein riesiger Ansturm an Spendern. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass man das Ziel erreichen wird.

Einer der Beiträge zur Team Seas-Aktion von anderen YouTubern (Save The Ocean)

Auch finden sich auf der Website des Projekts mehr Informationen zum Vorgang bei Team Seas, wie genau man die Aktion umsetzt und warum das hilfreich ist für die Strände, Meere und Flüsse dieser Welt. Auch gibt es wieder eine Art Topliste mit den letzten Spendern und denen, die bisher am meisten gespendet haben. Das sorgt in gewisser Weise auch für Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Bekannten, die auch Geld für eine solche, große Unterstützung haben. Beim letzten Mal führte zum Beispiel eine längere Zeit Elon Musk die Liste an mit einer Spende von einer Million US-Dollar, bevor er vom Deutschen Tobi Lutke mit einer Million und einem Dollar überboten wurde. Lutke ist Gründer und CEO von Shopify, das aus Deutschland stammt.

Ob #TeamSeas am Ende jedoch wirklich an #TeamTrees herankommen wird, bleibt abzuwarten. Aktuell stehen die Chancen allerdings recht gut, dass das Projekt die nächste große Hilfe ist, die durch große YouTuber organisiert wurde. Und ist ein gutes Beispiel dafür, dass man Reichweite auch fürs Gute einsetzen kann.

Bastbra

Herausgeber, dabei seriöser als die Existenz von Bielefeld, Sarkasmusgottheit und Gelegenheitskritiker

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Janine Thielemann

Das Projekt hört sich toll an!!! Aber mich würde interessieren wo danach der ganze Müll wieder entsorgt werden soll??? Wäre ja schlimm wenn er über Umwege dann wieder im Meer landet…

Bastbra

Herausgeber, dabei seriöser als die Existenz von Bielefeld, Sarkasmusgottheit und Gelegenheitskritiker

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