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Kritik zu Garfield eine Extra Portion Abenteuer
Screenshot/Zitat aus Trailer

Kritik zu “Garfield – Eine Extra Portion Abenteuer”


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Mit “Garfield – Eine Extra Portion Abenteuer” kann man sich das neueste Kinoabenteuer der faulen orangefarbenen Katze jetzt im Kino anschauen. Der Film erzählt dabei eine sogenannte Heist-Story, in der Garfield, Oddie und Garfields entfremdeter Vater Vic zusammenarbeiten müssen, um ihren Kragen zu retten.

Aber man fragt sich zu Recht, ob der Film gelungen ist. Wir haben uns den Film für euch angesehen und verraten euch, was euch in diesem Animationsfilm erwartet und ob er einen Besuch wert ist.

Garfield Film: Was versprechen die Trailer?

Mit dem Garfield-Film kommt in diesem Jahr wieder einer der großen Animationsfilme in die Kinos. Falls ihr euch fragt, welche noch in diesem Jahr erscheinen, wir haben die wichtigsten Veröffentlichungen für euch zusammengefasst. Dabei wie bei fast jedem Film stellt sich auch hier die Frage, ob der Film hält, was er verspricht.


Trailer zum Garfield Film, Quelle: YouTube

Aber was verspricht der Film? Dazu sei noch einmal auf unseren Artikel verwiesen, der alles Wichtige zum Film für euch genauer zusammenfasst. Zusammengefasst geht es aber, wie gesagt, um einen Raubüberfall, in den Garfield verwickelt wird und sich mit der Beziehung zu seinem entfremdeten Vater auseinandersetzen muss.

Die bisherigen Trailer versprechen uns ein lustiges Abenteuer mit einer guten Portion Humor. Vor allem die Tatsache, dass wir im Film sehen sollen, wie sich Jon und Garfield zum ersten Mal treffen, wurde im Marketing groß herausgestellt.

Wobei gerade die Babyversion im Trailer von Garfield für viele süß wirkte und damit auch ein jüngeres Publikum ansprach. Und auch wenn dieser Teil im Film natürlich keine so große Rolle spielt, so überzeugt diese kurze Szene sehr.


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Kritik zu "Garfield - Eine Extra Portion Abenteuer" 7
Screenshot/Zitat aus Trailer, Copyright by Sony Pictures

Garfield und Vic’s Beziehung überzeugen nicht ganz

Wie schon mehrfach in der Kritik erwähnt, dreht sich ein großer Teil des Films um die schwierige Beziehung rund um Vic und seinen Sohn Garfield. Das Thema, als Kind einfach verlassen zu werden, wird hier erstaunlich gut herübergebracht und auch so ernst genommen, wie es sein sollte.

Regisseur Mark Dindal beweist einmal mehr sein Geschick für schwierige Beziehungen zwischen den Hauptfiguren. Der Regisseur hatte unter anderem 20 Jahre zuvor den Disney-Kultfilm “Ein Königreich für ein Lama” inszeniert. Hier hat er auch schon sein Talent für Charakterdramen unter Beweis gestellt.

Kritik zu "Garfield - Eine Extra Portion Abenteuer" 8
Screenshot/Zitat aus Traiiler, Copyright by Sony Pictures

Dennoch hat mich die Beziehung am Ende des Films ein wenig kaltgelassen, natürlich kann ich verstehen, dass man von einem Garfield Film nicht allzu viel Drama erwarten sollte, dennoch bin ich gemischter Meinung. So fand ich es mehr als gut, dass man dieser Beziehung im Film genug Luft zum Atmen gegeben hat und sie auch nicht mit unpassenden Witzen untermauert hat, aber als Gesamtwerk ist die Beziehung doch ein wenig einseitig.


Ein bisschen mehr hätte man sich schon gewünscht. Und “ein bisschen mehr” ist genau das richtige Stichwort, denn auch wenn es an dem Film nicht viel auszusetzen gibt, so ist das Tempo manchmal doch zu schnell, ein paar Minuten mehr hätten dem Film vielleicht noch etwas Feinschliff gegeben.

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Ansonsten überzeugt der Garfield Film jedoch

Aber auch wenn das zum Teil negativ klingt, ist das Gesamtwerk sehr überzeugend. Die Präsentation ist gelungen. Der Humor ist in der Regel sehr gut gewählt, auch wenn manchmal sehr typische Witze für einen moderneren Animationsfilm vorkommen, kann man sich dennoch über sehr gute sarkastische Momente sowie fantastische visuelle Witze freuen.

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Screenshot/Zitat aus Trailer, Copyright by Sony Pictures

Auch die Animationen des Films sind eine Augenweide. So nimmt der Film den klassischen Charme der alten Comics wunderbar auf. Auch die Charakterisierung der Figuren überzeugt. Vor allem Garfield und Oddie glänzen, ersterer ist treffend charakterisiert und hat ein gutes Drama mit seinem Vater. Und auch die Bösewichte im Film sind relativ unterhaltsam, vielleicht nicht so tiefgründig wie Garfield und seine Freunde, aber sie wissen zu unterhalten und erfüllen ihren Zweck.


Fazit zu “Garfield” Kritik – Lohnt sich der Film?

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Screenshot/Zitat aus Trailer, Copyright by Sony Pictures

Der Garfield-Film ist vielleicht kein Meisterwerk, aber das muss er auch nicht sein. Was er ist, ist eine Neuinterpretation der beliebten Comicfigur, die ihren Wurzeln treu bleibt. Und vor allem Spaß macht.

Mit tollen Animationen und einer guten Prise Humor überzeugt der Film und bietet eine deutlich bessere Version des faulen orangefarbenen Katers als die bisherigen Kinofilme. Für alle, die einen guten Garfield-Film oder generell einen unterhaltsamen Animationsfilm sehen wollen, ist dieser Film ein Muss.

Bewertung: 3.5 von 5.
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Daniel

Schreibt hier vor allem über Popkultur, Dinge aus der Filmbranche und hat bei Marvel, DC und Co. nach wie vor den Durchblick. Experte für Filme und Serien, aber auch interessiert an Memes über ebendiese.

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