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Die Karriere von AnniTheDuck ist am Ende – und jetzt?

Der Skandal von AnniTheDuck hat für einen de facto Downfall der Influencerin in wenigen Tagen gesorgt. Nicht alles daran war richtig.


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Das Karriere-Ende von AnniTheDuck ist vorerst besiegelt. Nie zuvor hatte es wohl einen so rapiden Absturz in der deutschen YouTube-Szene gegeben. Doch es zeigt sich auch – Geschichten wie diese werden häufiger. Und das ist nicht unbedingt gut.

Grundsätzlich ist es nicht schlecht, wenn Streamer auch untereinander aufräumen und nach außen klar wird, dass Dinge mit manchen Influencern einfach schieflaufen. Aber nicht alles davon gehört an die Öffentlichkeit.

Manche Dinge sollten privat bleiben

Es ist schon immer Interesse der Fans von Stars gewesen, dass möglichst viele Details über das Privatleben herauskommen und öffentlich diskutiert werden können. Nicht umsonst gibt es viele Klatsch- und Tratschblätter. Die Webvideo- und Streamingwelt war vor dem lange gefeit und hatte zwar ihre Skandale, die jedoch meist auch direkt öffentlich ausgelöst wurden.


Wenn YouTuber wie ApoRed mit einem bedenklichen Prank die Öffentlichkeit aufschrecken, kann das definitiv auch öffentlich diskutiert werden. Aber was ApoRed privat macht? Das mag zwar auch viele interessieren – aber wen hat es im Endeffekt zu interessieren, außer einen kleinen Personenkreis um ihn herum?

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Als Warnung sind Skandale natürlich immer gut. Aber wer sich nicht vom Weg abbringen lassen will, wird es auch mit Skandalen nicht tun. Und letztendlich gilt eine Weisheit bis heute.

“You should never meet your heroes”

Nicht umsonst gibt es seit Jahrzehnten den Spruch “Du solltest niemals deine Helden treffen”. Wie auch in der Filmwelt oder der Musikwelt, gilt das genauso für die Internetwelt. Viele spielen vor der Kamera einen Charakter oder zeigen nur das, was sie auch zeigen wollen.


Das suggeriert zwangsläufig für die Fans, dass sie immer so darauf sind. Aber das sind sie nicht. Es gibt etliche Berichte von Fans, in denen Influencer sich bei einem zufälligen Treffen oder einer Begegnung alles andere als angemessen verhalten haben.

Auch untereinander sind viele Influencer nur daran interessiert, ihren eigenen Ruf zu verbessern oder ihre Reichweite auszubauen. Dafür nutzen sie – wer hätte es gedacht? – auch oft Mittel und Wege, die man eigentlich als nicht richtig empfinden würde. Doch solange diese Sachen nicht herauskommen, kann es ihnen egal sein.

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Von der Idee, Influencer seien bessere Menschen, sollte man sich schleunigst verabschieden

Wer ernsthaft empört oder schockiert über die Vorwürfe und das Drama in den letzten Wochen um gleich mehrere Influencer ist, ist wahrscheinlich auf einen Irrglauben hereingefallen. Doch es sollte eigentlich klar sein, dass Influencer nicht die besseren Menschen sind. Sicherlich gibt es Ausnahmen, aber die Regel dürften diese nicht sein.


Wenn man berühmt werden möchte, muss man auch immer abgebrüht sein. Und letztendlich kennt jeder aus dem eigenen Freundeskreis unglaubliche Geschichten, was manche Menschen abgezogen haben – wieso sollte das in der Influencerwelt anders sein? Weil die Menschen sich dort anders geben, als sie hinter den Kulissen sind?

Letztendlich lehren uns die etlichen Skandale der letzten Wochen nur noch einmal das, was wir vorher schon hätten wissen sollen.

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