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BPM eines Songs online herausfinden - So geht's 1
Ausschnitt/Zitat der Website

BPM eines Songs online herausfinden – So geht’s

Für eigene Projekte wie Mashups/Remixes oder andere musikalische Arbeiten muss man manchmal die BPM eines Songs herausfinden. Schätzungen sind dabei oft zeitaufwendig, weshalb es dafür online Dienste, Programme und Checker gibt. Eine Auswahl dieser stellen wir hier jetzt vor und für welche Songs diese sinnvoll sein können.

Doch was ist eine BPM eigentlich? Bei der BPM handelt es sich zu Deutsch um die Takte pro Minute (Beats per Minute). Damit findet man die Schnelligkeit eines Lieds heraus und kann dementsprechend in unter anderem Audioprogrammen damit arbeiten. Mehr Informationen zur BPM finden sich hier.

1. TunbeBeat / SongBPM

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Song BPM online herausfinden

Es gibt nämlich Dienste, die es anbieten Dinge wie die BPM, den Key (also Tonart) und weitere Dinge über Songs einfach so herauszufinden. Das Problem hieran ist jedoch, dass die Lieder dafür bekannt sein müssen und ebenfalls auf Spotify verfügbar, damit Spotify die Daten erheben und weitergeben kann. Ist es Song also nicht auf Spotify, dann wird er hier auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu finden sein.

Wer nur mit populären Liedern arbeitet, wird diese zwei Websites lieben. Natürlich muss man gegebenenfalls trotzdem noch mal anpassen (und ich empfehle, wenn man an einem Computer arbeitet auch, dass man ein anderes Programm drüberschauen lässt, ob das stimmt), aber in der Regel sind die Angaben für die Lieder hier immer korrekt. Teilweise gibt es aber auch mehrere Versionen von einem Song (von der die gewollte Version aber nicht gelistet ist dort) oder die BPM ist nicht die ganze Zeit gleich, spätestens ab da wird es dann wiederum schwierig – je nach Bekanntheitsgrad können dann andere Portale helfen.

2. GetSongBPM

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BPM online ermitteln (Detector/Analyser)

Praktischer kann dann die Website GetSongBPM sein, welche eine mp3-Datei in eine BPM “umwandelt”, was bedeutet, dass man die mp3-Datei hochlädt und von GetSongBPM dann die passenden Beats per Minute genannt bekommt. Wer ein genaueres Ergebnis haben möchte, sollte aber die Box “Quick processing (may be less accurate)” abwählen, damit das Ergebnis tatsächlich auch akkurat ist. Wenn man bereits eine Datei hochgeladen hat, muss man diese erst löschen, um dann einen neuen Anlauf starten zu können.

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Teilweise können sich die BPMs auch bei bekannten Songs dann unterscheiden, weil das Verfahren leicht anders ist. Letztendlich liegt es dann manchmal auch am Interpreten, der die BPM nicht wirklich eingehalten hat – schließlich ist auch das keine verbindliche Sache in der Musik, denn Ausnahmen bestätigen ja die Regel, wie man so schön sagt. Das bringt am Ende dann zwar herzlich wenig, wenn man mit den Songs arbeitet, aber hier ist dann Herumprobieren oder das Nutzen eines anderen Songs vonnöten.

3. BPM durch Tippen herausfinden

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Schläge pro Minute mit Tippen herausfinden

Was zuerst wie ein Detector für das Messen des Herzschlages aussieht – naja, ist am Ende auch irgendwie einer, aber eben nicht nur. Beats per Minute sind schließlich nicht nur für die Musik hilfreich.

Wenn alle Stricke reichen oder man einfach sehr viel Spaß am Klicken hat (dann empfehlen wir zudem Spiele wie Cookie Clicker), kann man sich das Lied auch einfach anhören und immer dann klicken, wenn man wahrscheinlich klatschen würde – also auf den Takt. Das kann man auch aus Spaß mal ausprobieren, sofern man dafür musikalisch genug ist. Hierbei gibt es allerdings ebenfalls ein paar Dinge zu beachten:

Die BPM passt sich mit der Zeit zwar an (wenn man sich anfangs vertippt), man sollte allerdings im Song, wenn man die BPM wirklich herausfinden will, im ersten Refrain starten und nicht ganz am Anfang, wo es teilweise bei Liedern Intros gibt, die noch gar nicht zum eigentlichen Lied mit der eigentlichen BPM gehören. Wer später nachschaut, ob er recht hatte, lag auch richtig, wenn man das Doppelte oder die Hälfte vom später Angezeigten auf z. B. TuneBeat hatte, da die BPM so aufgeteilt wird. Wenn man also eine BPM von 180 tippt, aber später steht auf TuneBeat 90, dann ist das erst einmal fürs Bearbeiten dieses einzelnen Songs nicht wichtig und beides richtig. Wenn man zwei Songs jedoch vermischt, sollte man im Zweifelsfall immer die näher am anderen Lied liegende BPM nehmen. Sonst wird es nämlich etwas rasant oder sehr langsam.

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Fazit

Es gibt einige gute Wege, um die BPM im Internet einfach herauszufinden. Hierbei ist es jedoch wichtig, dass man die Reichweite des Songs einschätzen kann und entsprechend, wenn diese eher weniger bekannt ist oder es sich zum Beispiel um ein Videospiel OST oder ähnliches handelt, eher auf Weg 2 oder 3 zurückgreift. Auch kann es bei Nischenliedern sein, dass zum Beispiel Covers auf TuneBeat verfügbar sind, diese aber eine ganz andere BPM/Tonart usw. haben als das Original. Darauf sollte man stets achten und immer auch schauen, wer der Interpret ist.

Im Zweifelsfall kann man hierfür auch den Song auf Spotify anhören (das ist meist verlinkt, da die Daten ja von dort zur Verfügung gestellt werden) und darauf achten, ob es der richtige ist, den man gerade sucht. Ist das nicht der Fall, entweder eben Weg 2 oder 3 nehmen. Alternativ, sofern man am Computer ist, kann man die Möglichkeiten dort nutzen und mit Werkzeugen des eigenen DJ-Programms zum Beispiel noch einmal drüberschauen.

Bastbra

Seriöser als die Existenz von Bielefeld, Sarkasmusgottheit und Gelegenheitskritiker

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