Jahre der Schande?

Auch in diesem Jahr sind wir wieder dabei, beim Eurovision-Song-Contest®, der  bald stattfindet, die letzten Jahre sind immer schlechter ausgegangen, doch dazu wollen wir einen kleinen Zeitsprung veranstalten.

2013 – Malmö

2013 kann man noch nicht als wirklichen Verlust für uns abstufen, denn hier haben wir insgesamt nicht ganz so schlecht abgeschnitten, doch eins kann man sagen: Die Jahre hier nach wurden fast immer schlimmer, 2014 ging es noch, aber danach wurde es wirlich immer schlimmer. Donald indes träumt an diesem ESC bei Arild Midthun nur, und zwar wie er bei einem Gesangswettbewerb mitmacht. Das war in Ausgabe 21/2013 der Micky Maus.

2014 – Kopenhagen

Hier gewann Donald sogar im Comic, welch Wunder! Wir zwar nicht, aber wir haben immerhin nicht schlecht abgeschnitten. Das war nun nicht schlimm, aber was danach kommt, das schon. Conchita Wust hat jedenfalls in der echten Welt gewonnen mit Phoenix, dieses Lied muss man auch mal loben und auch den Interpreten, also Conchita Wurst, denn es war gut aufgeführt und man kann auch nichts dagegen sagen, diesmal ging der Sieg jedenfalls an unseren Nachbarn Österreich, wo das auch gut gefeiert worden ist, Donald wurde jedenfalls gut betrogen in Entenhausen und ausgenutzt, Ferioli durfte die Geschichte umsetzen.

2015 – Wien

Klar, in Wien kam dann der nächste ESC, der dann schlechter ausging, um diese Zeit kam aber auch der beste ESC-Comic von Maxi, den ich sehr, sehr gerne lese. Hier haben wir dann aber auch nicht mehr erfahren, auch wenn die Ducks nur noch indirekt beteiligt waren, wie es ausging, das hat man sich hier geschenkt, um die Spannung zu halten, war jedenfalls eigentlich keine dumme Idee, doch nach dem ESC konnte man es als solche abstempeln. Das fand ich ziemlich schade, doch wir haben in diesem Jahr haushoch verloren, unsere Teilnehmerin hat sich später auch noch darüber beschwert, welch schwere Zeit sie durchgemacht hat und wie schrecklich das alles war, aber wie viel ihr versprochen wurde und das rein gar nichts davon wahr geworden ist, auch Österreich war ganz arm dran und beim Interview auch leicht angetrunken. Stattdessen siegte ein Mann, der mit seinen Strichmännchen auf der Leinwand ein gestohlenes Lied sang, aber man hat ihn trotzdem genommen, was auch wieder fraglich war. Ann Sophie hat verloren, Deutschland mit ihr, völlig zu unrecht.

2016 – Stockholm

Vom Vorjahressieger modereriert sah es hier mit Jamie-Lee für uns keinen Deut besser aus, wir haben einem Kind Beleuchtung und Plüschtiere auf den Kopf getackert und sie dan durch einen dunklen Wald laufen lassen – null Chancen mit “Ghost” und fast null Punkte, stattdessen gewinnt das politische Lied von Jamala, das um die Ukraine geht und einfach nur schrecklich war von den Geräuschen, aber man muss auch zugeben, sie hatte vorher noch extra gesagt, dass es nicht politisch gemeint war, aber ganz im Ernst: Wenn ich ein Buch in die Luft halte, sage, dass das keines wäre und dann daraus vorlese, was ist das dann für eine komische Aussage? Tick, Trick und Track nehmen in diesem Jahr mit einem Sternenhimmel-Song, Ausgang unbekannt.

2017 – Kiew

Ukraine. Entenhausen macht schon nicht mehr mit, Levina in Deutschland, letzter Platz. Muss man mehr sagen? Das Lied, das gewonnen hat, das will ich hier nicht kritisieren, denn der Interpret ist an einer Herzkrankheit erkrankt, also will ich hier nicht kritisieren.

2018 – Lissabon

Entenhausen setzt weiter aus, haben wir Chancen? Das werden wir heute Abend sehen!

 

Über Bastbra 231 Artikel
Bastbra = Bastbra Duck Ich lese LTBs und andere Publikationen und bin ein Eurovision-Fan, mehr passt hier nicht rein. Ach so, ich bin Admin und Gründer hier, glaub ich.

6 Kommentare

  1. Nicht so gut und flüssig geschrieben, und einige falsche Informationen:
    – Letztes Jahr wurden wir vorletzter.
    – Und das Gewinnerlied von 2014 heißt
    – 2015 hatten wir 0 Punkte, nicht 2016

    • Vorletzter klein geschrieben? Falsch.
      Ja, wie heißt es denn?!
      2016 hatten wir 11 Punkte, ich habe im Beitrag nichts anderes gesagt.

      Aber danke dafür, dass du mit deinem Kommentar Falschausagen in die Welt gesetzt hast. Wenn man Kritik äußert, was völlig in Ordnung ist, dann sollte man wenigstens darauf achten, dass man das anständig und mit Grund tut…

      • Du hast geschrieben: “null Chancen mit “Ghost” und null Punkte”. Lieber mal vor der eigenen Haustür kehren und Fehler einsehen. Ich wollte dir nur helfen, damit so was bei den kommenden Einträgen nicht passiert.

        • Ich schaue den ESC lange genug, aber du hast recht, da war ein Fehler. Fehler passieren, aber kehr auch du vor deiner eigener Haustür, der Rest stimmt nämlich nicht. Fehler tun mir leid, aber bitte äußere konstruktive Kritik und nicht “Text nicht flüssig und nicht gut geschrieben und viele Fehler!”, das ist keine lobenswerte Kritik!

  2. Na gut, dann mache ich es eben mal. Arild Midthun und Maximino sind falsch geschrieben.

    “Das Lied, das gewonnen hat, das will ich hier nicht kritisieren” da gibt es auch nix zu kritisieren! Basta! 😛

    “das politische Lied von Jamala, dass um die Ukraine geht” das, nicht dass

    Apropos: Der Song war in etwa so politisch wie Shakespeares Theaterstücke zu ihrer Zeit waren. Sprich: Klar ging es um die Ukraine, aber um die Geschichte – die Verbindung mit den aktuellen Ereignissen in der Krim bzw. Ostukraine muss jeder für sich selbst herstellen.

    Und bei 2014 würde ich noch gerne die wunderbaren Common Linnets erwähnen, die fast gewonnen hätten und auch den besseren Song als Conchita hatten, welche aber eben mehr Theatralik und die berühmt-berüchtigte “Aussage” auf ihrer Seite hatte. (Damit will ich überhaupt nichts Negatives sagen, aber beim ESC hat ein Statement eben oft mehr Gewicht als die reine musikalische Qualität – das war ja beim jetzigen Siegertitel auch schon wieder so.)

    • Oh, Arlid hab ich sogar abkopiert aus Google, da ich Angst hatte, dass ich es falsch schreibe. Maxi hab ich aber dann wohl selbst falsch geschrieben… Deine Kritik gefällt mir durchaus mehr. Ich fand das 2016 schon sehr politisch, mir hat das damals überhaupt gar nicht gefallen, der Flitzer 2017 hat das ganze dann auch nicht besser gemacht.

      Und Conchita Wurst hat den Sieg anno 2014 durchaus verdient, der Song war völlig in Ordnung. Common Linnets ware jetzt auch nicht schlecht, aber es war halt nicht so gut wie Conchita. Sie hat mit Recht gewonnen, das sag ich jetzt auch nicht einfach so, sondern weil es stimmt. 😛

      Und Salvador Sobral, naja…ich lass es bei dem, was ich gesagt hab. Alles im allen war dieser ESC allerdings besser als letztes Jahr, sehr abwechslungsreich.

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